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Desolates 22:41-Debakel bei der HSG Nörten-Angerstein / Jörg Schröder ratlos

Bad Nenndorf marschiert in Richtung Abgrund

Handball (hga). Der VfL Bad Nenndorf marschiert in der Verbandsliga unbeirrt und unbeeindruckt aller Maßnahmen weiter Richtung Abstieg. Bei der HSG Nörten-Angerstein setzte es eine 22:41 (14:19)-Klatsche, der Abstand zu einem Nichtabstiegsplatz beträgt jetzt sechs Punkte.

veröffentlicht am 27.11.2006 um 00:00 Uhr

"Das war eine Demonstration von Unvermögen", zog ein mehr als enttäuschter VfL-Coach Jörg Schröder ein klares Fazit. "Die Mannschaft hat alles von mir eingeforderte nicht erfüllt", sagte Schröder. Dazu gehörte auch das konsequente Missachten taktischer Anweisungen. Dass die Mannschaft nicht einmal die einfachsten Dinge wie Gegenwehr oder Kampf allgemein betrieb, ist fast schon selbstverständlich. Nach dem 1:7 (7.) kam der VfL Bad Nenndorf auf 8:13 heran, der Abstand blieb bis zum 14:19-Pausenrückstand. Nach dem Seitenwechsel geriet der VfL über 15:26 zum 17:33 in Rückstand. Immerhin bescheinigte Schröder seiner Mannschaft die körperliche Anwesenheit auf dem Parkett, allerdings wurde der Körper nicht weiter eingesetzt. Die Gastgeber überrannten den VfL nach allen Regeln der Kunst."Jeder Angriff war wie ein Tempogegenstoß", erklärte Schröder. Wenn sich hier nichts gravierend ändert, kann der VfL bereits jetzt für die Landesliga planen. Auf den VfL Bad Nenndorf wartet eine unbequeme Woche. Die VfL-Truppe präsentiert sich Woche für Woche nicht als Einheit auf dem Feld. VfL-Trainer Jörg Schröder wirkt ratlos. VfL: Peters 6, Oberheide 5, Juretzka 3, Lübke 2, Zhorzel 1, Teuber 1, Gümmer 1, Zieschank 1, Allnoch 1, Kohrn 1.

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