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VfL-Reserve schlägt Barfelde 26:17 / Kreisstädterinnen besiegen HSG Idensen 20:14

Bad Nenndorf II und Stadthagen im Gleichschritt

Handball (hga). Im Gleichschritt haben der VfL Bad Nenndorf II und der VfL Stadthagen das Achtelfinale im Frauen-Bezirkspokal vom Deutschen Handballbund erreicht.

veröffentlicht am 03.04.2006 um 00:00 Uhr

Der VfL Bad Nenndorf II hatte wenig Mühe beim 26:17 über den MTV Barfelde. Der VfL Stadthagen, Staffelmeister der WSL-Liga Nord, tat sich beim 20:14 über den Staffelkonkurrenten HSG Idensen-Wunstorf schon erheblich schwerer. Als Zugabe zum Achtelfinale werden beide Mannschaften in der kommenden Saison im HVN-Pokal vertreten sein. VfL Bad Nenndorf II - MTV Barfelde 26:17 (16:6). Der VfL Bad Nenndorf II hat einen ruhigen Sonntag Vormittag verbracht. Gegen den WSL-Ligisten MTV Barfelde setzte sich der VfL 26:17 durch. Es war schon nach kurzer Zeit nicht mehr als eine gesteigerte Trainingseinheit, auch wenn dem VfL einige Stammkräfte fehlten. Julia Grundschok, Katharina Jahn und Merve Strahler kamen als junge Nachwuchsspielerinnen zum Einsatz und nutzten die Chance sich zu präsentieren. "Sie haben sich gut in die Mannschaft eingefügt", lobte VfL-Trainerin Katrin Otte. "Ich hoffe jetzt auf einen höherklassigen Gegner", sagte Otte zum Erreichen des Achtelfinales. Mit viel Tempo erspielte sich der VfL schnell einen 6:2 (10.)-Vorsprung. In der Abwehr brannte nichts an, zudem stand mit Tanja Kühnert wieder einmal eine sichere Torfrau im VfL-Tor. Über 11:3 (20.) und 15:5 (26.) ging es zur 16:6-Pausenführung. In Hälfte zwei ließ es der VfL ruhig angehen. Über 21:9 (43.) und 22:13 (50.) kam der VfL zum 26:17-Erfolg. VfL II: Steding 7, Sieger 6, Brockmann 4, Koller 2, Sievert-Gattner 2, Jahn 2, Lempert 1, Riebe 1, Grundschok 1. HSG Idensen-Wunstorf - VfL Stadthagen 14:20 (7:7). Viel Mühe hatte der VfL Stadthagen bei der HSG Idensen-Wunstorf. Erst in der zweiten Hälfte schaffte es der VfL, seine Stärken einzubringen und das Spiel doch noch zu drehen. "Richtig verdient war es nur auf Grund der zweiten Halbzeit", zog VfL-Mannschaftsführerin Anne Kathrin Umlauf eine sehr kritische Bilanz. Vom 0:2 an lag der VfL in der ersten Halbzeit fast durchgängig hinten. 3:4, 5:6, die Mannschaft kam nicht richtig auf Touren. Umlauf wusste dafür keine rechte Erklärung. Erst zur Pause gelang der 7:7-Ausgleich. Die Halbzeitpause brachte zunächst keine Besserung, im Gegenteil: Der VfLgeriet 10:14 in Rückstand. Das reichte endgültig, der VfL war endlich geweckt. "Dann haben wir losgelegt", sagte Umlauf. Den Gastgeberinnen gelang kein Treffer mehr, während die Kreisstädterinnen zehn Tore zum 20:14-Erfolg erzielten. VfL: Marschke 6, Fournatzi 4, Steinmann 4, Gerland 3, Umlauf 2, Fuhrmann 1.

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