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VfL unterliegt der HSG Schaumburg Nord 15:30

Bad Nenndorf bekommt im Derby richtig Prügel

Handball (hga). Der VfL Bad Nenndorf hat in der Landesliga einen mannschaftlichen und spielerischen Offenbarungseid abgelegt. In eigener Halle wurde der VfL im Nachbarschaftsderby von der HSG Schaumburg Nord mit 30:15 (16:6) auseinander genommen.

veröffentlicht am 10.12.2007 um 00:00 Uhr

"Auch in der Höhe ist das Ergebnis in Ordnung, die HSG war eine Klasse besser", VfL-Coach Rainer Hinze wahrte bei aller Enttäuschung die sportliche Fairness und anerkannte die Leistung der Gäste. Während der VfL, ohnehin nicht mit Zuschauermassen gesegnet, den Eindruck hinterließ nur rein zufällig vorbei gekommen zu sein und seine Fans enttäuschte, brach die HSG wie ein Unwetter über den VfL herein. "Da war keine Gegenwehr", konstatierte HSG-Coach Claas Wittenberg und setzte hinzu: "Leider." Ansonsten war Wittenberg zufrieden: "Wir haben alles umgesetzt, vor allem in der Deckung." Während beim VfL Bad Nenndorf nur Torhüter Thorsten Willuhn und die Aushilfe Marc Sieger den Willen zum Kampf zeigten, spielte die HSG Schaumburg Nord aus einem Guss. 7:0 führte die HSG nach zehn Minuten, erst in der 15. Minute traf Christoph Kleine für den VfL zum 1:10. Mit einer Blamage hatte dieser Auftritt nichts zu tun, der VfL bezog richtig Prügel. Bis zur Pause änderte sich daran nichts, die 16:6-Pausenführung für die HSG war verdient. "Da hätten sie auch im Vereinsheim Fußball gucken können", meinte Felix Lattwesen, während die HSG auf den Wiederanpfiff wartete. In Hälfte zwei änderte sich nichts, der VfL spielte eher unbeteiligt mit. Olaf Möller traf in der 48. Minute zum 10:25 für den VfL. "Es war deprimierend", bekannte Hinze zum Auftritt der Mannschaft. Wittenberg nahm dann doch noch eine Auszeit, "ihr eiert zu viel herum", bekam die HSG zu hören. Schnell wurde der Vorsprung auf 28:12 (54.) ausgebaut, das 30:15, den letzten Treffer für die HSG erzielte Florian Günzel, war dem VfL am Ende geschmeichelt. Wittenberg warnte nach Spielschluss angesichts der Art und Weise des Zustandekommens vor einer Überbewertungdes Ergebnisses. Sein Pendant Hinze brachte die Sache aus seiner Sicht auf den Punkt: "Das war traurig." VfL: Rose 5, Stille 2, Oberheide 2, Kleine 2, Möller 2, Zhorzel 1, Lüdtke 1. HSG: Juretzka 6, Hilbig 5, Czerwinski 5, Lattwesen 4, Günzel 4, Steege 3, Daseking 1, Asche 1, Hecht 1.



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