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Bad Freienwalder Brücke: Bisheriges gutachterliches Er gebnis wird durch den vom Landkreis beauftragten Gutachter bestätigt

Nach Eingang und Auswertung des vom Landkreis Hameln-Pyrmont beauftragten Ergänzungsgutachtens zur Sanierungsfähigkeit der Bad Freienwalder Brücke hat die zuständige Dezernentin der Kreisverwaltung, Heidi Pomowski, eine Ausfertigung des Gutachtens heute Bürgermeisterin Elke Christina Roeder im Bad Pyrmonter Rathaus persönlich übergeben.

Der beauftragte Gutachter kommt nach intensiver Prüfung der vorliegenden Untersuchungen und nach Durchführung eines Ortstermins zu dem Ergebnis, dass sowohl von einer Sanierung der Brücke als auch einem Teilneubau der Brücke abgeraten wird.

Hintergrund des eingeholten Ergänzungsgutachtens: Zentraler Punkt im laufenden Planfeststellungsverfahren ist - so auch bei dem am 25.10.2013 stattgefundenen Erörterungstermin - die Frage nach der Sanierungsfähigkeit der Bad Freienwalder Brücke. Um diese Frage abschließend beurteilen zu können, hatte der Landkreis Hameln-Pyrmont als Planfeststellungsbehörde entschieden, dazu ein Ergänzungsgutachten einzuholen.

"Das Gutachten", erklärt Heidi Pomowski, "verweist darauf, dass es prinzipiell möglich ist, fast jedes Bestandsbauwerk zu sanieren. Voraussetzung ist jedoch die Bereitschaft, finanzielle Mittel auch losgelöst von wirtschaftlichen Gesichtspunkten einzusetzen und sogar Abstriche hinsichtlich einer späteren Nutzung hinzunehmen". "Dies wäre" so ergänzt die Bürgermeisterin der Stadt Bad Pyrmont, Elke Christina Roeder, nach dem Gutachter, "bei der Bad Freienwalder Brücke der Fall". Die Verwaltungschefin ergänzt: "Das Gutachten verweist auf die Möglichkeit, durch eine aufwendige und unverhältnismäßig kostenintensive Sanierung eine Brücke mit eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten und einer voraussichtlichen Restlebensdauer von rund 20 Jahren zu erhalten. Ein solches Bauwerk aber kann nach den gutachterlichen Feststellungen die eigentlichen Verkehrsprobleme nicht lösen, nämlich einen den aktuellen Bauwerksverkehrslasten entsprechenden LKW-Begegnungsverkehr zuzulassen. Auf Grund der verminderten und kurzen Nutzbarkeit der Brücke stellt eine Sanierung daher keine wirtschaftlich sinnvolle und nachhaltige Lösung für die Stadt Bad Pyrmont dar."

Ergänzend hierzu noch einmal Heidi Pomowski: "Das Planungsziel der Stadt Bad Pyrmont, die bestehenden Verkehrsprobleme zu lösen, wäre durch eine Sanierung nicht erreicht. Die im Plan dargestellte Variante", so die Kreisdezernentin die Ausführungen des Gutachters zitierend, "ist allein geeignet, alle bisher bekannten Vorgaben im Rahmen des Planungsziels zu erfüllen."

veröffentlicht am 09.05.2014 um 11:12 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 20:41 Uhr



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