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Künstler aus Afrika und Europa präsentieren traditionelle afrikanische Musik und europäische Klassik

Bach und Beethoven reisen nach Afrika

Obernkirchen (rnk). Nanu, die gewohnten Klänge von Bachs Toccata-D-Moll weichen einem stetig anschwellenden, von Gesang unterlegten Trommelwirbel. Das von der Orgel angestimmte Grundmotiv aus Beethovens 5. Symphonie verbindet sich mit traditionellen afrikanischen Trommel- und Tambourinrhythmen - so müsste es sich anhören, wenn Bach und Beethoven bis nach Afrika gekommen wären.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 12:36 Uhr

Alphonse Saraoua, Volkmar Martin Schurr und Mich Mokele sind "Af

Bach und Bob Marley vereinigt "Afikan Er.de" in einem exzellenten Klangmenü. Überall, wo der im Kongo gebürtige Choreograph und Tänzer Mich Mokelo, der Organist Volkmar Martin Schurr und der aus Zentralafrika stammende Bassist und Percussionist Alphonse Saraoua mit ihren traditionellen Kostümen, der Orgel und den Schlaginstrumenten auftreten, drängeln sich die Menschen. Der außergewöhnliche Gruppenname "Afrikan Er.de" dient nicht nur als Internetadresse, sondern erinnert an die gemeinsamen Wurzeln aller Menschen und verdeutlicht: Alle Menschen auf der ganzen Erde entstammen einer gemeinsamen Schöpfung. Afrikanische Trommelkunst und Klassik mit der Gruppe "Afrikan Er.de" wird es am Sonnabend, 8. September, um 20 Uhr im Zirkuszelt auf dem Kirchplatz geben. Bei diesem spektakulären Konzert der ganz besonderen Art werden die Schätze beider Kulturen zu einer perfekten Symbiose vereint. Das afrikanische Orgelkonzert ist auch eine Hommage an Bischof Desmond Tutu, Albert Schweitzer und Nelson Mandela, die mit ihrem Engagement den Weg für diese phantastische Verbindung geebnet haben: Kurzum: es gibt klassische Meisterwerke, zelebriert mit afrikanischem Rhythmus und Lebensfreude. Denn wenn auch die Wege des Nordens und des Südens verschieden sind, so zeichnete sich das klangliche Resultat durch leidenschaftliches Engagement aus.Das Konzert, das Mitklatschen, Mitsingen und Mittanzen des Publikums nicht nur fördert, sondern auch fordert, ist nicht nur ein musikalischer Leckerbissen, vielmehr noch eine Reise nach Afrika. Die Eintrittskarten kosten 15 Euro im Vorverkauf, ermäßigt liegt der Preis bei 12 Euro. Der Kartenvorverkauf läuft über die Info-Galerie in der Friedrich-Ebert-Straße. Hörbeispiele und Klangproben gibt es im Internet: www.afrikaner.de



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