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B65: Feuerbach will Einigkeit

Landkreis (jl). Mit harschen Worten hat Gunter Feuerbach, CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, das jüngste Gebaren der Samtgemeinden Nenndorf und Rodenberg um den 2+1-Ausbau der Bundesstraße 65 kritisiert. In seiner Haushaltsrede im Kreistag und kurze Zeit später beim Grünkohlessen der CDU Niedernwöhren beschwor der Politiker: "Wenn eine Straße aus Straßenunterhaltungsmitteln ausgebaut werden soll, müssen alle Kommunen an einem Strang ziehen." Dieser Weg der Finanzierung bedinge, dass "auf der vorhandenen Trasse ausgebaut wird". Bei zu großen Abweichungen entfalle diese Option. Dann bleibe nur eine Finanzierung nach dem Bundesfernstraßenprogramm - und das könne ewig dauern. "Da passt es überhaupt nicht ins Feld, wenn Bad Nenndorf und Rodenberg sich die Trasse jetzt gegenseitig zuschieben", schimpfte Feuerbach. Er forderte Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier und die SPD auf, "ihre" Bürgermeister an die Zügel zu nehmen.

veröffentlicht am 02.03.2007 um 00:00 Uhr

Der Fraktionschef geht davon aus, dass es zwischen den beiden Nachbarn keine Einigung geben wird. "Wir werden eine Entscheidung fällen müssen aus der übergeordneten Sicht des Landkreises", lautete seine Prognose in der Niedernwöhrener Veranstaltung.



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