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B 65-Ausbau: Anlieger wollen Lärmschutz

Bad Nenndorf (rwe). Die Bürgerinitiative B 65 hat die Stadt Bad Nenndorf aufgefordert, beim Landkreis Schaumburg weiter auf einen aktiven Lärmschutz zu pochen. Die Gemeinschaft reagiert damit auf eine Stellungnahme zum geplanten Ausbau der Bundesstraße, die bekanntlich am Kreuzungspunkt Drei Steine um 250 Meter gen Süden verschoben werden soll.

veröffentlicht am 14.05.2007 um 00:00 Uhr

Der Verwaltungsausschuss der Stadt hatte nach der Präsentation des Landkreises in acht Punkten die neue Ausbauvariante bewertet. Der Punkt fünf zum Lärmschutz missfällt den BI-Vertretern. "Die Ausführungen finden nicht unsere Zustimmung", schreibt Lothar Eggert, einer der drei Sprecher, an Stadtdirektor Bernd Reese. Die Stadt hatte grundsätzlich trassennahe aktive Maßnahmen gefordert, also eine Wand oder einen Wall. In einem Nachsatz wird in der Stellungnahme allerdings auf schalltechnische Nachweise hingewiesen, die mit dem Vorentwurf vorliegen müssten. Dabei sei mit Blick auf die Grundgeräusche der Autobahn zu untersuchen, ob nicht vielleicht doch passiver Lärmschutz - sprich Schallschutzfenster - sinnvoller sein könnte als aktiver. An diesem Passus reibt sich die BI. Der angeführte passive Lärmschutz als Alternative zum aktiven sei nicht akzeptabel, macht Eggert klar. Dieser beziehe sich nur auf die Fenster und verbesserenicht die Situation an den Grundstücken. Schon jetzt gingen unabhängig von der A 2, "starke Lärm- und Feinstaubbelastungen" von der B 65 aus, "die bereits die zumutbare gesundheitliche Belastung für die Anwohner bei weitem übertreffen", heißt es in dem Brief. Wenn zum Jahresende noch der zusätzliche Verkehr der Landesstraße 770 aus Minden/Lübbecke auf die B 65 fließt, werde sich der Verkehr um weitere 20 bis 30 Prozent erhöhen, befürchtet Eggert.



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