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EU-Beauftragte der Elisabeth-Selbert-Schule koordiniert Praktika im Ausland für auszubildende Köche und Hotelfachleute

Azubis und Betriebe gewinnen Auslandserfahrung

Hameln. „Azubis kommen mit neuen Ideen und erhöhtem Engagement in die Ausbildungsbetriebe zurück und nutzen geknüpfte Kontakte für ihren beruflichen Werdegang.“ Dieses Ziel äußert die EU-Beauftragte der Elisabeth-Selbert-Schule, Bettina Ideker. Die Auszubildenden erhielten Einblicke in neue Technologien und Methoden der Arbeitsorganisation und könnten Botschafter ausländischer Arbeitsprozesse sein, hofft sie. Und natürlich sei die Beteiligung an Auslandsprojekten auch ein Werbeeffekt für die Betriebe. Die Abteilung Ernährungsgewerbe der Elisabeth-Selbert-Schule in Hameln hatte auch in diesem Jahr die Möglichkeit, zwei Schüler nach Ungarn und vier Schüler nach Frankreich zu vermitteln. Der größte Teil der Kosten konnte über das EU-Förderkonzept „Leonardo da vinci“ getragen werden.

veröffentlicht am 21.04.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 16:41 Uhr

In Ungarn arbeiteten der Koch Denny Grendel aus dem Berggasthaus Ziegenbuche, Bad Münder, und der Hotelfachmann Thomas Armbrust vom Hotel Stadt Hameln. Beide waren in Szeged in einem 4-Sterne-Hotel beschäftigt. „Die Verständigung mit den Menschen in Ungarn war anfangs schwer, da wir noch wenig Ungarisch konnten aber mit der Zeit ging es besser. Das Leben in der Gruppe war hervorragend, alle haben sich bestens verstanden. In Ungarn zu arbeiten, war für uns etwas ganz Neues, denn das Arbeitsklima ist ganz anders als in Deutschland“, berichten die beiden. In Frankreich kochten in zwei erstklassigen Restaurants Daniel Baumgart vom Hotel zur Krone und Doreen Mühlfriedel, von der Julius-Tönebön-Stiftung und Deniz Akkuc, vom Altenheim Arche Noah in Rohrsen. Alle drei hatten auch die Möglichkeit, eine Woche in einer Patisserie der Region Champagne tätig zu sein. Die Restaurantfachfrau Sandra Rabionek aus dem Grohnder Fährhaus fand ihren Einsatz im Kyriad Hotel, einer Hotelkette Frankreichs. „Der Arbeitstag war sehr interessant. Wir mussten viel Essen vorbereiten, und ich habe mich um das gesamte Frühstück gekümmert. Am Abend war das Restaurant voll besetzt, und ich habe den Entremetier (Gemüse- und Beilagenkoch) mit besetzt, was sehr lehrreich war. Wir mussten gut koordinieren und uns perfekt absprechen. Hier war Teamfähigkeit sehr stark gefragt. Es war ein sehr schönes Austauschprogramm. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt und sehr viel gelernt“, lautete ihr Urteil.



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