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AWS: Damit bei Frost kein Frust aufkommt

Landkreis. Bei Frost sind die Mitarbeiter der von der Abfallwirtschaftsgesellschaft Landkreis Schaumburg mbH (AWS) beauftragten Entsorgungsunternehmen und alle Schaumburger Bürger beim Thema Müll besonders gefordert. Ziel der AWS dabei ist es laut einer Pressemitteilung, "bei Frost keinen Frust aufkommen zu lassen" und eine reibungslose Abfall entsorgung sicherzustellen.

veröffentlicht am 25.01.2007 um 00:00 Uhr

Speziell für die Biotonnen gilt, die Küchenabfälle in Zeitungspapier einzuwickeln, um den Feuchtgehalt zu verringern und so ein Anfrieren an der Tonnenwand zu vermeiden. In den Restabfallbehältern frieren feuchte Windeln nicht so schnell an, wenn sie vorher nochmals in Beutel oder Tüten verpackt worden sind. Den sichersten Weg zur Umgehung der angesprochenen Probleme bildet das Lösen des gefrorenen Inhalts von den Seitenwänden mit einem Stock oder Spaten vor der Entleerung der Behälter. Glatte Straßen, die früh morgens noch nicht gestreut oder geräumt sind, können für die Fahrer der Müllfahrzeuge ein gefährliches Hindernis darstellen. Um Beschädigungen oder gar Unfälle zu vermeiden, kann nicht ausgeschlossen werden, dass betroffene Straßen nicht oder nur zum Teil befahren werden. Gerade Hanglagen und Gebiete, in denen früh morgens entsorgt wird und der Räumdienst noch nicht da war, können davon betroffen sein. Da die Abfuhr bei schwierigen Witterungsverhältnissen zirka zwei Stunden und länger dauert als üblich, ist ein späterer Beginn der Abfuhr nicht möglich. Die Abfallbehälter sollten nicht zu früh auf die Grundstücke zurückgeholt werden, da unter Umständen die gewohnte Abholzeit nicht eingehalten werden kann. Abschließend bittet die AWS um Verständnis, "wenn bei schwierigen winterlichen Wetter- und Straßenverhältnissen die Abfuhr nicht in der sonst üblichen Weise stattfinden kann". Auch ein Ausfall der Abfuhr könne nicht immer ausgeschlossen werden.



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