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Samtgemeinde ist neuer Vertragspartner für "Haus der Begegnung"

Awo-Haus: Zukunft weiter unklar

Rodenberg (bab). Die Zukunft des Hauses der Begegnung ist weiterhin ungewiss. Awo-Vorsitzende Margarete Stüber konnte den Mitgliedern während der jüngsten Versammlung jedenfalls nicht viel berichten. "Ich kann nicht viel sagen, weil ich darüber keinen offiziellen Bescheid habe", musste Stüber eingestehen. Sie sei in einem Brief lediglich darüber informiert worden, dass Gelände und Gebäude nun in den Besitz der Samtgemeinde übergegangen seien. Ob das Haus nun abgerissen werde und wie es weitergehen soll, sei nicht mitgeteilt worden.

veröffentlicht am 19.02.2008 um 00:00 Uhr

Unter den Teilnehmern der Awo-Jahresversammlung waren mit Brigitte von Jaminet und Dieter Leistikow auch zwei SPD-Ratsmitglieder. "Zu schwebenden Sachen kann ich auch nichts sagen", sagte Leistikow. "Das Gelände soll wohl der Badeanstalt zugeschlagen werden", so von Jaminet. Sie berichtete, dass Stadt und Samtgemeinde zum 31. Dezember 2007 das ehemalige Asylbewerberheim (Deisterstraße) und das Gelände des Hauses der Begegnung getauscht hätten. Neuer Vertragspartner der Awo sei jetzt die Samtgemeinde. Diese müsse vor einem Abriss fristgerecht kündigen oder der Awo eine andere vergleichbare Unterkunft anbieten, fasste die Ratsfrau ihren Kenntnisstand zusammen. In den Reihen der Mitglieder wurden Zweifel laut, dass das der Awo gut tun würde. Einige glauben nicht, dass die Mitglieder einen anderen Ort akzeptieren würden.



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