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Null Emission, null Abfall

Automeile Langes Feld

Auf Europas Straßen fahren heute mehr als 200 Millionen Autos, die unsere individuelle Mobilität sicherstellen. Autos werden allerdings auch mit schädlichen Einflüssen auf das Ökosystem der Erde in Zusammenhang gebracht. Hierzu gehören beispielsweise die Erderwärmung und der Treibhauseffekt, Smog, Lärm und Umweltverschmutzung durch Deponie-Müll. Die Automobilindustrie hat in den vergangenen Jahren bei der Verminderung der Umweltbelastung durch Kraftfahrzeuge große Fortschritte gemacht.

veröffentlicht am 15.05.2009 um 06:50 Uhr

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Als einer der weltweit führenden Automobilhersteller hat Toyota im Jahr 2004 rund 7,5 Millionen Fahrzeuge produziert und in über 140 Ländern vertrieben. Der Name Toyota steht für technologische Innovationen und eine unübertroffene Fachkompetenz in puncto Fertigung. Gleichzeitig übernimmt Toyota die volle unternehmerische Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft. Aus dieser Selbstverpflichtung entsteht eine umfassende Vision von nachhaltiger Mobilität. Im Rahmen von Toyotas weit reichenden Forschungs- und Entwicklungsprogrammen wird jeder Aspekt der Fahrzeugkonstruktion, der Leistung, der Sicherheit und der Informations-Infrastruktur untersucht, der für das Autofahren in der Zukunft bedeutsam ist. Eine zentrale Aufgabe nachhaltiger Mobilität besteht darin, Lösungen zu finden und zu realisieren, die die Umweltbelastung durch Kraftfahrzeuge zu verringern.

Keine Motorentechnologie ist allein in der Lage, eine optimale Lösung für das Emissionsproblem zu bieten. Alle Lösungen, die mit Kraftstoff arbeiten, haben Nachteile. Benzinmotoren emittieren weniger Stickoxide als Dieselmotoren, und sie produzieren nur sehr geringe Mengen an Partikeln. Andererseits arbeiten Dieselmotoren wirtschaftlicher und produzieren weniger Kohlendioxid als Benzinmotoren. Unter den mineralölunabhängigen Antriebsquellen sind z.B. Elektrofahrzeuge sauber, aber sie ermöglichen keine zufrieden stellende Reichweite bzw. Fahrleistung und müssen immer wieder aufgeladen werden. Aber was wäre, wenn man unterschiedliche Antriebsquellen kombinieren und zusammenarbeiten lassen könnte, um ihre jeweiligen Vorteile zu verstärken und ihre offensichtlichen Nachteile zu minimieren?

Ein solcher Schritt nach vorne ist die Entwicklung des Toyota Hybrid-Systems, welches heute eine der Kerntechnologien des Unternehmens darstellt. Der revolutionäre Durchbruch, den die Hybridtechnologie ermöglicht, ist das intelligente Management der Energieströme zweier unterschiedlicher Antriebsquellen. Jeder Fahrzustand, Beschleunigung, Schiebebetrieb, Bremsen und Stop and Go, wird auf umweltfreundliche und technisch optimale Weise ausgeführt.

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Diese hochinnovative Lösung be-steht aus einem abgasoptimierten Benzinmotor in Kombination mit einem Null-Emissions-Elektro-motor, der seine Energie aus einer Nickel-Metallhydrid-Batterie be-zieht. Beide Antriebsquellen arbeiten zusammen unter der Steuerung eines auf maximale Antriebseffizienz ausgerichteten ausgeklügelten Antriebsmanagementsystems.

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