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Sie prägen mit ihrer freiwilligen Arbeit die historische Erinnerung und kulturelle Vielfalt

Auszeichnung für herausragendes Engagement

Lauenstein. Im Mittelpunkt der Aschermittwochsfeier in Lauenstein standen die Ehrungen für ehrenamtliches Engagement.

veröffentlicht am 13.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 12:21 Uhr

Den Anfang machte mit seiner Laudatio Michael Fürst als Vorsitzender des jüdischen Landesverbandes, der Bernhard Gelderblolm aus Hameln für sein ehrenamtliches Engagement über die Aufarbeitung des jüdischen Lebens in der Vergangenheit ehrte. Mit seinem achten Buch hat er auch in der Gemeinde Salzhemmendorf das jüdische Leben intensiv aufgearbeitet. Der an der Weichsel geborene Bernhard Gelderblom kam nach seinem Studium 1976 als Pädagoge nach Hameln und machte sich schnell einen Namen in der Erforschung der Vergangenheit des jüdischen Lebens. In der ehrenamtlichen Arbeit gab er zudem viele interessante Vorträge in der Region über das jüdische Leben im Flecken.

Dr. Olaf Grohmann dankte fünf sehr aktiven Menschen aus der Region für ihr Engagement in den Heimatvereinen und in der Heimatgeschichte.

Als Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Lauenstein bewerkstelligt Wilfried Frenke viele Aufgaben. Unter seiner Leitung wurden etwa 50 Kilometer Rundwanderwege in und um Lauenstein angelegt. Aber auch Aufbau und Betrieb des Heimatmuseums, die Pflege der Ernst-Rudorff-Gedenkstätte, Ortsverschönerungen oder die Durchführung der beliebten Konzertserie in Lauenstein fallen in sein Aufgabengebiet. Auch die kleinen Lauensteiner freuen sich über sein Engagement, gäbe es doch sonst kein Ostereiersuchen.

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W. Frenke

Manfred Gaide hat sich in Benstorf einen Namen als Handwerker gemacht. In der Benstorfer Heimatstube befasste er sich mit den Schwerpunkten Feinmechanik und Halterungsbau, was mit einem großen Teil zum Gelingen des Projektes beitrug. Aber auch schon vorher war Gaide sehr aktiv. Als Gründungsmitglied des Dorfgemeinschaftsvereins, ehrenamtlicher Hausmeister im Dorfgemeinschaftshaus oder mit seinem großen Engagement im Tennisverein, bei Ortsfesten oder dem Neubau des Biotops hat er tiefe Spuren in der Benstorfer Ortsgeschichte hinterlassen.

Jürgen Seidel aus Benstorf hat vor allem für den Inhalt der Benstorfer Heimatstube gesorgt. Seit zehn Jahren hat er durch ausgeprägten Arbeitseinsatz und auch Spendenfreundlichkeit für viele Unikate in der Ausstellung gesorgt. Auch vorher war er politisch im Ort engagiert und wirkte im Kirchenvorstand aktiv mit. Tätigkeiten wie die Mitorganisation bei Ortsfesten, den Neubau des Biotops und die Blumenpflege im Ort blieben auch bei ihm nicht unerwähnt.

Auch der Benstorfer Werner Wallossek hat sich bei der Schaffung der örtlichen Heimatstube tatkräftig eingebracht. Er kümmerte sich um die PC-Technik sowie die Holz- und Bohrarbeiten. Wie die anderen beiden geehrten Benstorfer auch, war er in den vergangenen Jahren zudem als treuer Helfer bei Festen wie dem Osterfeuer, Thiefest, 1.-Mai-Feier positiv aufgefallen und hatte beim Neubau des Biotops und der Blumenpflege im Ort stets fleißig mit Hand angelegt.

Friedhelm Roloff aus Wallensen konnte mit historischen Postkarten so manche Ausstellung und manches Buch mit Fotos und Illustrationen versorgen. Er half beim Aufbau der historischen Sammlung im Haus an der Stadtmauer und ist im Vorstand des Trägervereins „DorfKulTour“. Als Vorsitzender des Männergesangvereins prägt er das Leben im Ort mit.

Mit Dieter Georgi wurde der „Mr. Handball“ der Region geehrt. Der gebürtige Hemmendorfer holte als Vorsitzender der Handballsparte von Blau-Weiß Salzhemmendorf zehn Topspieler aus Halle in die Region und verwurzelte diese hier. Bei Benefizaktionen sammelte er große Summen für die „Kinder in Brjansk“. Er engagiert sich im Feuerwehrortskommando, beim Umbau des DGH und in der Kulturgemeinschaft, in der er seit 23 Jahren als zweiter und erster Vorsitzender die Vereine erfolgreich zusammenführt.

gök



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