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"Oma-Opa-Service" am Mittwoch um 16 Uhr

Austausch zwischen den Generationen

Obernkirchen (clb). Gut angenommen worden ist das erste Obernkirchener Eltern-Café, das am 23. Januar in den Räumen der "Rasselbande" erstmals stattgefunden hat und vom "Lokalen Bündnis für Familien" organisiert und begleitet worden ist. Bei Kaffee, Kuchen und Kakao wurde etwa zwei Stunden gemeinsam gebastelt und gespielt. Rund 15 Kinder haben an der Aktion teilgenommen. Was Dörte Worm als Sprecherin des Bündnisses besonders freut: Gerade sozialschwache Familien, für die diese Veranstaltung auch gedacht war, waren der Einladung gefolgt.

veröffentlicht am 09.02.2008 um 00:00 Uhr

Im Rahmen der Ausschusssitzung für Jugend, Familie und Sport informierte Dörte Worm die Mitglieder am Dienstagabend über die bereits gelaufenen und noch geplanten Veranstaltungen des Lokalen Bündnisses sowie über die Funktionen und Ziele der im vergangenen Jahr gegründeten Gemeinschaft. Ursprünglich stamme die Idee des "Lokalen Bündnisses für Familien" von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, für Obernkirchen habe man daraufhin eine abgewandelte Form ins Leben gerufen. Der Grundgedanke der Obernkirchener Gemeinschaft ist es, Familien vor Ort zu unterstützen und die vorhandenen Strukturen zu verbessern. Dazu haben sich im vergangenen Jahr eine Handvoll Mitglieder zusammengefunden, die hauptsächlich ehrenamtlich tätig sind. Das nächste große Projekt des Lokalen Bündnisses ist das geplante Familienzentrum. Dazu habe man bereits Kontakt zu Stadthagen aufgenommen, wo ein solches Zentrum bereits existiere. Auch ein erstes Konzept habe man erstellt. Schwierig sei jedoch die Finanzplanung - "für uns noch Neuland", erklärte Dörte Worm. Es gebe zwar verschiedene Fördermöglichkeiten, bis März soll das Bündnis jedoch konkrete Zahlen vorlegen. Am kommenden Mittwoch, 13. Februar, laden die Bündnismitglieder dann um 16 Uhr zum ersten "Oma- und Opa-Service" in das Jugendzentrum ein. Dort sollen Senioren und Kinder die Möglichkeit bekommen, sich gegenseitig kennenzulernen und auszutauschen. Senioren, die einsam sind und keine Enkelkinder haben, können dann Kinder betreuen und mit ihnen spielen. Für die Kinder, die ohne Großeltern aufwachsen, hat dieser Service den Vorteil, dass sie alte Menschen kennenlernen können, die einen Oma- oder Opa-Ersatz darstellen. Interessierte sind herzlich zu diesem Termin eingeladen.



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