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Klimaschutzagentur veranstaltet Netzwerktreffen für Ressourceneffizienz

Austausch über Energieeinsparung

HAMELN. Die Klimaschutzagentur Weserbergland (KSA) hat in der vergangenen Woche zum zweiten Netzwerktreffen für Ressourceneffizienz im Weserbergland eingeladen.

veröffentlicht am 12.09.2019 um 00:00 Uhr

Vertreter von sechs ortsansässigen Unternehmen trafen sich bei der elektroma GmbH in Hameln, um sich zunächst einen Vortrag von Prof. Dr. Kühl von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel zum Thema „Effiziente Heizungstechnik“ anzuhören. Dipl.-Ing. Uwe Bochnig von der Klimaschutzagentur ergänzte die Agenda mit einem Beitrag zum Thema „Sonnenenergie“ und diesbezügliche neue Fördermittel und freute sich, diesen Vortrag erstmalig als Impulsvortrag im Rahmen der von der Klimaschutzagentur initiierten Solarkampagne „Sonnenzeit – jetzt auf Zukunft setzen“ halten zu können. Auch Lutz Reimann, Geschäftsführer der elektroma GmbH, stellte sein Unternehmen und seine Maßnahmen zur Energieeffizienz vor.

Das Unternehmensnetzwerk für Ressourceneffizienz im Weserbergland (UNRW) ist nach dem Unternehmensnetzwerk für Energieeffizienz (UNEW) das zweite Unternehmensnetzwerk gewesen, das 2018 ins Leben gerufen wurde. Insgesamt elf ansässige Firmen von Beloh Magnetsysteme bis Volvo Baumaschinen haben sich zusammengetan, um bei vierteljährlichen Netzwerktreffen Erfahrungen zu energierelevanten Themen auszutauschen. Darüber hinaus findet direkt zu Beginn der Netzwerkarbeit in jedem teilnehmenden Unternehmen zunächst eine Bestandsaufnahme zur allgemeinen energetischen Gesamtsituation statt, bei der offensichtliche Schwachstellen identifiziert werden können. Vertiefende Vor-Ort-Beratungen mit qualifizierten energietechnischen Beratern ermöglichen im Anschluss die Identifikation von konkreten Maßnahmen zur Energieeinsparung.

Das Netzwerk wird gefördert durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsen, Programmgebiet Stärker entwickelte Region (SER). Zudem trägt es zu den gemeinsamen Zielen bei, die die Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden mit dem „Masterplan 100% Klimaschutz“ verfolgen. So sollen in den Landkreisen bis zum Jahr 2050 der Energiebedarf halbiert und 95 Prozent der Treibhausgasemissionen eingespart werden.

Insgesamt 22 ausgesuchte Kommunen werden seit dem 1. Juli 2016 durch das Projekt Masterplan 100% Klimaschutz vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Das Landkreis-Bündnis – bestehend aus Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg – ist eine von ihnen und nimmt damit eine Vorreiterrolle in Sachen CO2-Neutralität und Energiesparkurs ein.

Mit einer Laufzeit von vier Jahren umfasst das Projekt allein im Weserbergland eine Fördersumme von insgesamt 775 000 Euro und ein Gesamtprojektvolumen von 916.000 Euro. Weitere Informationen finden Sie unter: www.masterplan-weserbergland.de.

Über die Klimaschutzagentur Weserbergland

Klimaschutzmaßnahmen initiieren, über Energiesparmöglichkeiten informieren und Energiekonzepte entwickeln – das sind die drei wesentlichen Aufgaben der Klimaschutzagentur Weserbergland. Sie agiert unabhängig und gemeinnützig und steht Privatpersonen, Unternehmen sowie Kommunen mit ihrer Expertise beratend zur Seite. Träger der Agentur sind die Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden mit ihren Städten und Gemeinden, die Energieversorgungsunternehmen GWS Stadtwerke Hameln GmbH, Stadtwerke Bad Pyrmont GmbH, Westfalen Weser Beteiligungen GmbH und Avacon AG sowie ein Förderverein mit Akteuren aus der Wirtschaft.



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