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7. Schaumburger Bau- und Energieforum zeigt Wege zum Sparen und zum Klimaschutz auf

Ausstellung wird zur echten Punktlandung

Obernkirchen (sig). "Niemals vorher hat diese Ausstellung so gut in die Zeit gepasst und so viele Trends aufgegriffen wie diesmal." Mit dieser Feststellung traf Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier bei der Eröffnung des 7. Schaumburger Bau- und Energieforums in der Obernkirchener Lieth-Halle sicherlich den Nagel auf den Kopf. Wohl jeder der zahlreichen Besucher ist nicht nur mal eben von Stand zu Stand geschlendert, um sich umzuschauen und vielleicht ein paar Prospekte mitzunehmen, sondern hatte echten Informationsbedarf.

veröffentlicht am 19.03.2007 um 00:00 Uhr

Dirk Siekmeier zeigt Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier und B

Der Landrat sprach in Gegenwart der Aussteller und zahlreicher Ehrengäste nicht ohne Grund von der ökologischen Verantwortung jedes Einzelnen, die im eigenen Heim anfangen müsse. Sie beginne beim Einsatz sparsamer Beleuchtungskörper, beim rechtzeitigen Ausschalten von Elektrogeräten, damit der Standby-Modus nicht Tag und Nacht Strom frisst, und setze sich fort beim Einbau neuer Heizsysteme sowie einer besseren Isolierung. Das Forum biete jedem die Chance, eine ideale Lösung für ein behagliches, komfortables und modernes Wohnen zu finden, die sich zugleich mit optimalem Umweltschutz verbindet. Der Trend zum eigenen Heim sei nach wie vor ungebrochen, versicherte Schöttelndreier. Das Schaumburger Land biete dazu mit seinem hohen Wohn- und Freizeitwert allerbeste Voraussetzungen. Der Landrat lobte auch die heimischen Unternehmen und hier besonders die kleineren Betriebe und den Mittelstand, bei denen nicht Gewinnmaximierung um jeden Preis im Vordergrund stehe,sondern wirtschaftliches Arbeiten und soziale Verantwortung. Sie fühlten sich ihrem Standort verpflichtet und stellten hier Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung, sagte Schöttelndreier. "Dank unserer mittelstandsfreundlichen Ausschreibungspraxis bleiben mehr als 80 Prozent unserer Aufträge im Schaumburger Land", unterstrich der Landrat. Das ist nicht wenig, denn immerhin investiert der Kreis im Jahresdurchschnitt 30 Millionen Euro in die Verbesserung der Infrastruktur, vornehmlich in Schulen, Sportstätten, Straßen und Radwege. Dirk Siekmeier, Vorsitzender des Veranstalters "Bauforum - Wohnkultur e.V.", betonte bei seiner Eröffnungsansprache, dass sich die Bauwirtschaft im Aufschwung befindet. Das spiegele auch die völlig ausgebuchte heimische Messe wider. Sie habe sich zu einer Veranstaltung mir großer regionaler Ausstrahlung entwickelt, die geschickt traditionelle Strukturen mit modernen Innovationen verbinde. Sie sei auch eine wichtige Werbung für den Standort Obernkirchen. Bürgermeister Horst Sassenberg freute sich, dass er vor dem Ende seiner Amtszeit noch einmal die Aufgabe des Schirmherrn des Bau- und Energieforums übernehmen konnte. Er bezeichnete den Mittelstand als Rückgrat, Motor und Hoffnungsträger der gesamten Wirtschaft. Sassenberg zeigte sich überzeugtdavon, dass diese Ausstellung den qualifizierten heimischen Firmen neue Chancen eröffnen und Aufträge bringen werde. Bei einem ersten Rundgang konnten sich die Teilnehmer der Eröffnungsfeier einen Eindruck verschaffen von der Branchenvielfalt der heimischen Wirtschaft in den Bereichen, die zum großen Komplex "Bauen und Energiesparen" gehören. Wer die für ihn richtigen Lösungen "rund ums Haus" suchte, für den Neubau, die Sanierung oder Modernisierung, für den war die siebte Ausstellung dieser Art in der Bergstadt eine wichtige Entscheidungshilfe.

Der Leiter der Obernkirchener Sparkassenfiliale, Joachim Gotthar
  • Der Leiter der Obernkirchener Sparkassenfiliale, Joachim Gotthardt, mit einem interesierten Damentrio vor dem eigenen Stand. Fotos: sig


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