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Besonderer Jubiläumsgast: Matthias Feldmann 1966 als erstes Baby auf dem Hopfenberg geboren

Ausstellung: 40 Jahre "neues" Krankenhaus

Rinteln (la). In der Hauptstelle der Sparkasse Schaumburg in der Klosterstraße ist noch bis zum 31. Januar die Ausstellung "Kompetenz und Menschlichkeit - 40 Jahre Krankenhaus auf dem Hopfenberg" zu sehen.

veröffentlicht am 16.01.2007 um 00:00 Uhr

Margarete Feldmann mit ihrem Sohn Matthias, der am 1. November 1

Bei der Eröffnung stellte Sparkassendirektor Günther Klußmeyer die Gemeinsamkeiten zwischen dem Rintelner Krankenhaus und der Sparkasse heraus: "Die Gründungszeiten 1827 bei der Sparkasse und 1835 beim Krankenhaus liegen dicht zusammen und auch der Slogan ,Kompetenz und Menschlichkeit' gilt für beide." Bis Ende Januar wird die Ausstellung mit Fotos, Dokumenten und Exponaten zum Krankenhaus in der Hauptstelle in der Klosterstraße zu sehen sein, danach geht sie zur Sparkasse am Andeplatz und wechselt dann ins Auetal nach Rehren. "40 Jahre Krankenhaus an der Virchowstraße - das ist besonders vor dem Hintergrund gedeckelter Budgets ein Erfolg", sagte Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier. Jedes Jahr wieder habe man mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen. Um das Krankenhaus gut zu positionieren und die rund 400 Arbeitsplätze zu erhalten, gehe man den Weg vom herkömmlichen Krankenhaus zu einem modernen Gesundheitszentrum mit verschiedensten Fachpraxen. "Und dieser Wandel wird weitergehen", versprach Krankenhausleiterin Tatjana Daum. Eine besondere Ehrung erhielt Matthias Feldmann. Nach dem Umzug des Krankenhauses von der Klosterstraße auf den Hopfenberg am 1. November 1966 wurde er um 9.28 Uhr als erstes Baby im neuen Rintelner Krankenhaus geboren. "Das war schon ein ganz schöner Wirbel um uns", erinnert sich Mutter Margarete. Schon damals gingen Mutter und Sohn durch die Medien. Als Präsent erhielt Matthias Feldmann zur Geburt ein Sparbuch mit 100 Mark, das bei der Ausstellung ebenfalls zu sehen ist. Am Rande der Ausstellungseröffnung ging Sparkassenchef Klußmeyer auch auf die Debatte um die Steinanger-Bebauung ein. "Wir fühlen uns als Sparkasse mit der heimischen Region verbunden", stellte er klar. "Da geht es schon unter die Haut, wenn man in Internet-Foren als Geldhai oder Heuschrecke bezeichnet wird", kritisierte Klußmeyer Veröffentlichungen von Bebauungsgegnern. "Das wird weder der Sparkasse noch der Volksbank in unserer Region gerecht!"

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