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Kein Widerspruch gegen "Bethel" und "Schanzenwiese" / Wallnussbäume vom Tisch

Ausschuss bringt B-Pläne auf den Weg

Bückeburg (bus). Der Bau- und Umweltausschuss des Stadtrats hat derÄnderung von zwei Bebauungsplänen zugestimmt. In dem Gremium wurden weder gegen das Aufstellen des B-Plans 4 D (Krankenhaus Bethel) noch gegen Nummer 220 (Gewerbestandort Schanzenwiese) gewichtige Bedenken laut.

veröffentlicht am 29.10.2007 um 00:00 Uhr

Mitglieder des Cammeruner Ortsrates um Ortsbürgermeister Friedri

Ratsherr Wolfhard Müller forderte unterdessen, "4 D", der die Errichtung zusätzlicher Parkplätze im Umfeld des Krankenhauses beinhaltet, mit einer Ausgleichsmaßnahme auszustatten. "In der unmittelbaren Nähe sollten drei Wallnussbäume gepflanzt werden", regte Müller an. Die Forderung fand, womöglich wegen eines Einwandes von Ratsherr Ludwig Pohl - "das knattert immer so, wenn man über die Nüsse fährt" - keinen offiziellen Niederschlag in der Beschlussvorlage. Bei "4 D" geht es darum, dass das Krankenhausmanagement beabsichtigt, auf einem am Bethelweg nördlich der Tiefgaragenzufahrt gelegenen Grundstück eine Stellplatzanlage für 27 Kraftfahrzeuge zu errichten. Der Parkplatzbedarf ergibt sich aus einer hausinternen Umstrukturierung, die die Einrichtung zweier Facharztpraxen vorsieht. Ein die wohnbaulich geprägte Umgebung berücksichtigendes Schallgutachten, berichtete Baufachbereichsleiter Karlheinz Soppe den Ausschussmitgliedern, habe deutlich unter der Wertegrenze liegende Zahlen festgestellt. Die Kosten des Verfahrens trägt die Krankenhausstiftung. B-Plan 220 betrifft einen am westlichen Ortsausgang Cammers bestehenden Gewerbestandort, der früher durch das Unternehmen "Nordwest-Fenster" genutzt und ausgebaut worden ist. Die seinerzeitige Erweiterung in Form einer großen Gewerbehalle war planungsrechtlich mit Aufstellen eines Vorhaben- und Erschließungsplans abgesichert worden. Jetzt wird von den neuen Inhabern mittels eines Bebauungsplanes auch hinsichtlich des älteren Gebäudebestandes Planungssicherheit angestrebt. Soppe: "Den Nutzern geht es insbesondere um die Absicherung ihrer immissionsrechtlichen Situation, die sie sich mit einem flächenbezogenen Schallleistungspegel verankern lassen möchten, bevor künftig durch dieContainer-Terminal-Planungen Immissionen an die Ortslage herangetragen werden." Die Terminal-Planungen hätten die Neufassung der planungsrechtlichen Bedingungen des Betriebsstandortes zu berücksichtigen.

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