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Juliu Bertok und Mihai Ungureanuüberzeugen in der Schlosskapelle

Ausdrucksstarke Interpretationen

Bückeburg (mig). Zauber der Violine: Ein musikalischer Hochgenuss stand in der Schlosskapelle auf dem Programm. Mit Juliu Bertok (Violine) und Mihai Ungureanu (Klavier) spielten zwei international bekannte Musiker für das Bückeburger Publikum.

veröffentlicht am 06.10.2007 um 00:00 Uhr

Juliu Bertok (Violine) und Mihai Ungureanu (Klavier). Foto: mig

Die Preisträger hochrangiger Wettbewerbe zeigten sich in der ehemaligen Residenzsadt bestens aufgelegt. Mit musikalischen Kleinodien von Mozart, Brahms und Beethoven, rissen die Solisten ihr Publikum zu Beifallstürmen hin und bewiesen ein sicheres Gespür für die ungewöhnliche Akustik der Kapelle. Vor allem Bertok jagte mit seinen ausdrucksstarken Interpretationen den Zuhörern Schauer über den Rücken. Mit jeder Note wurde deutlicher, dass der Künstler sein "Handwerk" bei zwei Meistern des Fachs gelernt hat (Sir Yehudi Menuhin und Tibor Varga). Nach der virtuosen "Sonate für Violine und Klavier e-Moll KV 304" von Wolfgang Amadeus Mozart und dem abwechslungsreichen "Opus 30 Nr. 2 c-Moll" von Ludwig van Beethoven, bildete die "Sonate fürVioline und Klavier op. 108" von Johannes Brahms den Abschluss. "Ein Hochgenuss", freute sich Veranstalter Friedrich-Wilhelm Tebbe (art-music-management Bad Nenndorf) nach dem einmaligen Konzert. Im nächsten Jahr wird Prof. Juliu Bertok dann gemeinsam mit dem Bückeburger Bach-Orchesters konzertieren.

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