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Radtour zu den Giftener Seen

Ausblick „Sackpiepe“

Springe. Die Damen des Springer Landfrauenvereins, begleitet von einigen Herren als Reparaturteam, radelten ab Bennigsen auf dem Pattenser Radrundweg und konnten die Vielfalt der reizvollen Calenberger Landschaft erleben: Leicht welliges Gelände mit Sicht auf nahe Höhenzüge. Große Ackerflächen wechseln sich ab mit Waldstücken.

veröffentlicht am 31.07.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 17:19 Uhr

Durch Hüpede und Oerie vorbei an schönen alten Bauernhöfen begeisterte die Damen ein idyllischer Rastplatz am Südrand des Oerier Waldes. Nach ausgiebigem Picknick ging es in Ruthe vorbei am Lehr- und Forschungsgut der Tierärztlichen Hochschule Hannover und am Obstbau-Versuchsgut der Uni Hannover. Auf einem von Mirabellen umsäumten, übersäten Wiesenweg radelten die Landfrauen an der Innerste entlang zu der „Sackpiepe“, so genannt der Aussichtspunkt an der Innerste-Mündung. Wildromantisch gelegen fließt hier die Innerste in die Leine. An den Giftener Teichen entlang der ICE-Trasse ist mit dem Kiesabbaugebiet eine Seenplatte entstanden, die einen vorzüglichen Lebensraum für Wasservögel bietet. Ihr größter See ist der Giftener See, der als Erholungsgebiet ausgewiesen ist mit Bade- und Segelbetrieb.

Der „Entenfang“, eine 500 Morgen große Wasserfläche, die seit Februar 1990 ein Naturschutzgebiet darstellt, wurde angelegt vom Fürstbischof Jobst Edmund von Brabeck im späten 17. Jahrhundert. Im Gutscafé zur Wildente erholten sich die Landfrauen im Schatten der Bäume. Mit zunehmender Hitze und den Anstiegen in Jeinsen glühten einige Köpfe, doch alle kamen wohlbehalten nach Haus dank der hervorragenden Führung von Ursel und Hubert Joppig.

Eine abwechslungsreiche Radtour erlebten die Springer Landfrauen in der Nähe von Pattensen.



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