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Zeugnisse für Gesellen kaufmännischer Berufe

Ausbildung geschafft

Hameln (sto). Kathrin Podstufka strahlt übers ganze Gesicht. Nun hat sie es geschafft! Sichtlich zufrieden und stolz wedelt sie mit ihrem Zeugnis. Dass sie eines Tages Bürokauffrau sein wird, hätte sie vor vier Jahren nicht gedacht. Da war sie noch tätig als Arzthelferin. Durch eine schwere Krankheit aus der Lebensbahn geworfen, musste sie ihren stressigen Beruf jedoch aufgeben.

veröffentlicht am 03.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 06:41 Uhr

Beim Berufsförderungswerk Bad Pyrmont absolvierte sie jetzt eine zweijährige Ausbildung zur Bürokauffrau, die sie kürzlich in der Winterprüfung erfolgreich abgeschlossen hat.

Während der IHK-Freisprechungsfeier im „Lalu“ nahm die 26-Jährige nun ihr Zeugnis entgegen. „Ich fühle mich super“, rief sie vergnügt. Hans-Herbert Stoppok (50), ehemaliger Tischler, und Detlef Thormann (46), ehemaliger Berufskraftfahrer, freuten sich mit ihr. Auch sie hatten vor zwei Jahren die vom Berufsbildungswerk gegebene zweite Chance für eine Ausbildung genutzt, weil sie ihren ursprünglichen Beruf wegen schwerer Erkrankungen nicht mehr ausüben konnten. „Wenn einem so eine Chance gegeben wird, sollte man sie auch nutzen. Ich habe es nicht bereut“, sagte Stoppok am Ende der Feier.

Freigesprochen in der von Schülerinnen der Dimitrov-Klavierschule musikalisch gestalteten Feier wurden Auszubildende kaufmännischer Berufe – vom Kaufmann, Hotelfachmann, Fachkraft im Gastgewerbe bis zum Koch. „Die meisten sind aus der Prüfung als Dreierkandidaten hervorgegangen“, bilanzierte Dr. Dorothea Schulz, die Leiterin der IHK-Geschäftsstelle Hameln. Lobende Anerkennungen oder Prämien für besonders gute Leistungen seien diesmal bei den kaufmännischen Berufen nicht zu verzeichnen.

Christoph Kerstein appellierte als Vorsitzender des IHK Wirtschaftsausschusses an die ehemaligen Auszubildenden, jede Chance zur Weiterbildung zu nutzen, denn: „Gut ausgebildete Mitarbeiter sind eine gute Ressource.“



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