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Vorrangflächen für Windenergie: Bauausschuss stimmt für Änderung des F-Planes

Aus vier mach‘ zwei

Lindhorst. Der Bau- und Um-weltausschuss der Samtgemeinde Lindhorst hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Thema Windenergie auseinandergesetzt. Die Politiker stimmten dafür, den Flächennutzungsplan der Samtgemeinde zu ändern und damit zwei sogenannte Konzentrationszonen für Windenergienutzung auszuweisen.

veröffentlicht am 01.05.2016 um 22:15 Uhr
aktualisiert am 01.05.2016 um 23:12 Uhr

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Autor:

von Heinz-Gerd Arning

Vor der Abstimmung skizzierte Diplom-Ingenieur Georg Seibert vom Planungsbüro Luckwald aus Hameln dem Bauausschuss und den rund 30 anwesenden Bürgern den Entscheidungweg, der zur anstehenden Änderung des Flächennutzungsplanes führte. Von der im Jahr 2012 begonnenen Planung blieb das Konzept II übrig. Dieses sieht vor, von den ursprünglich geplanten vier Vorrangflächen für Windenergie-Anlagen in der Samtgemeinde lediglich zwei im F-Plan auszuweisen.

Gestrichen wurden die Fläche in Lüdersfeld und eine kleinere in Beckedorf/Ottensen. Übrig blieben je eine Fläche in Heuerßen in der Nähe des Lohhofes und eine weitere zwischen Beckedorf und Ottensen. Die Hereinnahme der Fläche in Heuerßen entsprach dem politischen Willen des Samtgemeinderates.

Ratsherr Jens Harmening (Grüne) erklärte in der anschließenden Diskussion, er habe nichts gegen regenerative Energien, aber: „Ich werde im Gegensatz zu meiner Fraktion dem Gesamtkonzept, so wie es hier vorliegt, nicht folgen“. Harmening enthielt sich im einzelnen der Stimme.

Während der öffentlichen Auslegung des F-Planes gingen außer Stellungnahmen unterschiedlicher Behörden – unter anderem die Bundeswehr, Funkbetreiber, Landesjägerschaft, Deutsche Bahn, Gemeinde Lindhorst – auch umfangreiche Eingaben von Bürgern und Bürgerinitiativen ein.

Der Bauausschuss stimmte den Abwägungen der Samtgemeinde zu und empfahl die Änderung des F-Planes. Die anschließende Bürger-Fragestunde erbrachte keine substantiellen Ergebnisse. „Ich glaube, dass der Plan angefochten wird, halte aber unsere Planungen für gut und rechtssicher. Sie werden standhalten“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther im Anschluss an die Sitzung.



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