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Politiker aus der Region bewerten die Zweitstimmen-Ergebnisse

Aus Hameln nach Berlin geschaut

Ungläubig schaut Klaus-Peter Wennemann, Direktkandidat des Wahlkreises für die FDP, kurz nach 18 Uhr auf die erste Hochrechnung: 4,7 Prozent. Dass es für die FDP nicht besonders gut aussieht, hatte er zwar erwartet – nicht aber, dass sie um den Einzug in den Bundestag bangen muss. Sogar CDU-Gegenkandidat Michael Vietz sagt: „Die FDP ist unter Wert rausgekommen.“ Warum, darüber spekuliert Wennemann: „Wir hätten ein eigenes Profil bei der Euro-Schuldenkrise gebraucht“, glaubt er. Die starke Kompetenz bei Wirtschaftsthemen habe die FDP offenbar nicht richtig gut rübergebracht. „Die kompetenten Personen standen nicht in vorderster Reihe“, kritisiert er. Wennemann glaubt allerdings auch, dass viele Wähler zur AfD abgewandert sind. „Vermutlich Rentner, die wegen des Euro Angst um ihre Rente haben.“ Mit jeder Hochrechnung sinkt die Prozentzahl der FDP – und damit die Stimmung von Wennemann. „Es ist fraglich, ob die Spitze mit Rösler und Brüderle gut war“, sagt er etwas später. Dass die Zweitstimmen-Kampagne der CDU die FDP geschwächt habe, glaubt er nicht. „Die letzte Woche war nicht entscheidend, sondern die Niedersachsen-Wahl, bei der zu wenig auf eigene Inhalte gesetzt wurde.“

veröffentlicht am 23.09.2013 um 06:00 Uhr

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Autor:

von andrea tiedemann


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