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Freiwillige Feuerwehr Haverbeck freut sich über Nachhaltigkeit bei der Nachwuchsförderung / 160 Mitglieder insgesamt

Aus der Jugendwehr in die aktive Wehr übergetreten

Haverbeck (tis). „Das vergangene Jahr war, was das Einsatzgeschehen betrifft, verhältnismäßig sehr ruhig“, stellt Haverbecks Ortsbrandmeister Dirk Nölscher zu Beginn seines Jahresberichtes fest. Was aber nicht bedeute, dass die Ortswehr nicht viel geleistet habe im Jahr 2012. Insgesamt über 5900 Dienststunden belegen das Engagement der Freiwilligen.

veröffentlicht am 24.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 21:41 Uhr

Von fünf Einsätzen konnte Ortsbrandmeister Nölscher im Rahmen seines Berichts bei der Jahreshauptversammlung berichten. Bei einem Heckenbrand an der Haverbecker Straße Mitte März hatte Hans Werner Benditte als aktiver Feuerwehrmann durch sein schnelles und beherztes Eingreifen Schlimmeres verhindert, sodass es bei einem Entstehungsbrand blieb. „Auch ein Verkehrsunfall im Juli stellte sich als nicht so schwer heraus wie gemeldet. Die Person hatte sich schon ohne unsere Hilfe aus dem Unfallfahrzeug befreien können“, sagte Dirk Nölscher. Die drei weiteren Einsätze kamen durch fehlerhafte Alarmierungen zustande. Um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, fanden zahlreiche Ausbildungsdienste statt, unter anderem ein Erste-Hilfe-Lehrgang mit 17 Teilnehmern. Sechs Atemschutzgeräteträger trainierten den Ernstfall in einem Brandschutzcontainer an der feuerwehrtechnischen Zentrale. Zusammen mit den Einsätzen kamen so in der Ausbildung 1900 Dienststunden zusammen, insgesamt wurden in Haverbeck 5917,5 Stunden Dienst geleistet.

Die nunmehr 15-jährige Partnerschaft mit der Feuwehr Zeckerin, die natürlich mit einer Abordnung vertreten war, wurde im Oktober mit einer Zwei-Tages-Fahrt nach Brandenburg gefeiert. Die Ortswehr richtet auch das Osterfeuer aus und war bei zahlreichen anderen Veranstaltungen dabei. Zur Feuerwehr Haverbeck gehören neben den 30 Aktiven 18 passive Mitglieder, 19 der Altersabteilung sowie 82 Freunde und Förderer, womit Dirk Nölscher mit der Jugendwehr auf 160 Mitglieder kommt. Erfreut zeigte er sich, dass Jannik Bartling, Christoph Meyer, Lukas Kridde, Pascal-Lukas Petrick, Rüdiger Pradella und Philip Rennert aus der Jugendwehr in die aktive Dienstabteilung gewechselt haben. „Nachwuchs, den wir dringend benötigen“, betonte der Ortsbrandmeister und verlieh ihnen den Dienstgrad Feuerwehrwehrmann. Jens Nölscher wurde Hauptfeuerwehrmann und Andreas Schnurr Erster Hauptfeuerwehrmann. Stadtbrandmeister Gerhard Rathing beförderte Dominik Albert zum Oberlöschmeister.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Frank Müller verlieh das niedersächsische Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst an Karl-Heinz Fischer und Eckhard Siekmann. Das Abzeichen für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde an Heinz Helmut Rügge, Peter Tomoscheit und Hartmut Wörling verliehen. Für 25 Jahre Fördermitgliedschaft wurden Karl-Heinz Bollwitte, Hans Jürgen Krauß und Cord von Mengersen ausgezeichnet. Zum neuen Sicherheitsbeauftragten wurde Andreas Schnurr benannt. Bernd Gottas als Rechnungsführer und Eckhard Siekmann als Schriftführer wurden in ihren Ämtern bestätigt.



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