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Wiedensahlerin kauft ehemaliges Gasthaus Ronnenberg / Neues Hotel und Restaurant geplant

Aus dem Dornröschenschlaf geweckt

Wiedensahl. Tanja Albrecht traut sich: Die Wiedensahlerin hat das ehemalige Gasthaus Ronnenberg gekauft – mit dem Ziel, es aus dem Dornröschenschlaf zu wecken und mit neuem Leben zu füllen. Den Namen hat die neue Inhaberin auch schon: „Albrechts Hotel und Restaurant“.

veröffentlicht am 27.10.2015 um 19:17 Uhr

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Die Konzession für den gastronomischen Betrieb an der Hauptstraße besteht seit 1854, weiß Albrecht. Das Haus sei sogar noch älter. Über mehrere Generationen hat die Familie Ronnenberg das Gasthaus geführt, zahlreiche Kneipengäste begrüßt und unzählige Feiern ausgerichtet. Dank Albrecht bleibt das Urgestein im Dorf erhalten – allerdings muss noch jede Menge renoviert werden, bevor das neue Hotel-Restaurant an den Start gehen kann. „Ich bin froh, wenn es endlich losgeht.“

Pläne dafür schmiedet Albrecht schon seit Mai, den Kaufvertrag hat sie im September unterschrieben. Für den Umbau bekommt sie auch Mittel aus dem Dorferneuerungsprogramm. „Der alte Staub muss raus“, sagt die gelernte Hotelfachfrau und -betriebswirtin. „Einige Schätze werde ich erhalten“, sagt sie. Zum Beispiel das Treppenhaus, die urigen Fliesen im Flur und die weiße Holztür zum Saal. Ein Großteil müsse aber renoviert werden. Außerdem will Albrecht einen Fahrstuhl einbauen lassen und das Haus barrierefrei gestalten. Im hinteren Bereich werden Parkplätze für die Gäste entstehen.

Die Bauarbeiten sollen erst im kommenden Jahr beginnen. Bis dahin möchte Albrecht das Haus aber schon in kleinen Schritten beleben. Beim Martinimarkt am 12. November öffnet sie die Türen zum ersten Mal für ein Marktfrühstück und auch in der Adventszeit sind einige Termine geplant. „Wenn alles gut geht, sind wir im Mai mit allem fertig“, hofft sie.

Im unteren Bereich des Hauses soll der Restaurant-Betrieb „mit einer kleinen Karte“ laufen. In welche Richtung es kulinarisch geht, will Albrecht noch entscheiden. Zudem soll der Raum für Feiern, Versammlungen und andere Veranstaltungen vermietet werden.

In den oberen Stockwerken, in denen sich bislang einige Pensionszimmer, die Wohnung der ehemaligen Besitzerin und der große Saal befanden, sollen neue Hotelzimmer entstehen – acht Doppelzimmer sind geplant. Der Tourismus habe in Schaumburg insgesamt zugenommen, meint Albrecht, die durchaus Bedarf für Übernachtungsmöglichkeiten in Wiedensahl sieht.

Beim Aufbau ihres neuen Betriebes hilft Albrecht ihre jahrelange Erfahrung im Hotel- und Gastronomiegewerbe. Die gebürtige Wiedensahlerin hat bereits in Hotels in Bad Nenndorf, Minden und zuletzt auf Sylt gearbeitet. Einen eigenen Betrieb zu eröffnen – „Das war schon immer mein Wunsch“, sagt sie.kil



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