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Die Produktion steigt: Bis zu 12 000 Paletten entstehen im Monat / Thorben Grote läuft sich als Geschäftsführer warm

Aufträge aus Indien - Sägewerk Goldbeck im Aufschwung

Goldbeck (who). Die Forstgemeinschaft Lachem hat im Jahr 2005 das Sägewerk der Familie Feuerhahn in Goldbeck übernommen. Neben Lohneinschnitten wird hauptsächlich eigenes Holz aus den nahe gelegenen eigenen Wäldern der Forstgemeinschaft verarbeitet. Dabei haben sich Versandpaletten Holz immer mehr zum Erfolgsprodukt entwickelt, erklärt der Geschäftsführer Walter Uhlenbrock, der beim Besuch unserer Zeitung seinen Nachfolger Thorben Grote vorstellt.

veröffentlicht am 08.01.2008 um 00:00 Uhr

Walter Uhlenbrock (r.), der seit 2005 das Sägewerk Goldbeck leit

Grote ist von Beruf Kaufmann und läuft sich sozusagen seit Arbeitsbeginn im neuen Jahr warm für seine künftigen Aufgaben. Zurzeit lernt er als neues Mitglied der jetzt neunköpfigen Belegschaft die praktische Seite des Betriebes kennen. Dazu gehört nicht zuletzt die schnelle und auf den Kunden angepasste Lieferung individuellerProblemlösungen, erklärt Uhlenbrock. Ebenso, dass das Unternehmen auf Qualität setzt und deshalb nur höherwertiges gesäumtes Holz ohne Borkenkante verarbeitet wird. "Wir wissen, dass sich das auszahlt, weil wir so gut wie keine Reklamationen bekommen und unsere Werbung eigentlich allein durch Mundpropagada durch Zufriedene läuft, die uns weiter empfehlen." Allein etwa 10 000 bis 12 000 Paletten pro Monat entstehen zurzeit im Sägewerk Goldbeck, Tendenz steigend. Um deren Qualität noch weiter zu verbessern, hat die Forstgemeinschaft Lachem vor kurzem sogar noch eine Hitzebehandlungsanlage installiert. "Damit wird das Holz jeweils 30 Minuten lang bei einer Temperatur von 56 Grad Celsius bedampft", erklärt Uhlenbrock. Grund: Für den Export mit längerer Transportdauer müssen Holzschädlinge abgetötet werden. Neben den Paletten sind hölzerne Versandkisten ein Produktionszweig, der ebenfalls ständig wächst. Uhlenbrock, der bis zum vergangenen Jahr auch 18 Jahre lang Geschäftsführer der Forstgenossenschaft gewesen ist, zeigt dazu, was im Goldbecker Sägewerk alles möglich gemacht werden kann. Aus einem Aktenordner zieht er eine Zeichnung für eine Riesenkiste. Fünf Meter breit und 20 Meter lang ist das Monstrum, das eine Maschine auf der Reise in die indische Hauptstadt Neu Delhi schützen soll. "Für diese Kiste wird allein so viel Holz gebraucht, wie für drei Dachstühle für Einfamilienhäuser, so Uhlenbrock.



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