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Vorbereitung für Lange Nacht der Kultur am 12. September

Auftakt mit allen Chören - und alle wollen mitmachen

Bückeburg (mig). Mit einem ersten "Kick-off"-Gespräch haben die Vorbereitungen zur "Langen Nacht der Kultur" begonnen. Unter der Leitung von Albert Brüggemann tauschten die Mit glieder im Rathaus Ideen aus und gaben Anmeldeformulare ab. Vorgestellt wurden auch die Ergebnisse einer E-Mail-Abfrage.

veröffentlicht am 08.05.2008 um 00:00 Uhr

"Die Veranstaltung 2007 war ein Riesen-Erfolg", freute sich Albert Brüggemann zu Beginn. Rund 95 Prozent der teilnehmenden Kulturschaffenden seien mit der Veranstaltung zufrieden gewesen und wollten auch in diesem Jahr wieder mitmachen. "Außerdem: Wir sind im vergangenen Jahr ganz ohne städtische Zuschüsse ausgekommen und hatten einen ausgeglichenen Haushalt." Den Löwenanteil tragen nach wie vor einige Sponsoren; beim Bändchenkauf waren fast alle "ehrlich". Weil manche Spielorte nicht angenommen wurden, forderte Brüggemann, die Veranstaltung auf die Kernstadt zu konzentrieren. Heiß diskutiert wurde die Frage, ob man für die Neuauflage auswärtige Organisationen ins Boot holen sollte. Während Dr. Wolfgang Vonscheidt (Landesmuseum) eine Beschränkung auf "Kultur vor allem aus Bückeburg" forderte, gab es auch Stimmen, die eine Ausweitung für richtig halten. "Kultur ist vielfältig, eigentlich könnten wir uns noch ein ganzes Stück ausdehnen", meinte ein Teilnehmer. Brüggemann gab zu Bedenken, dass viele Menschen mit Wurzeln in Bückeburg auswärts wohnen, plädierte aber dagegen, sich "allzu sehr auszuweiten". Eine Shuttle-Verbindung nach Minden soll es auch diesmal nicht geben. "Wir haben eine gute Bahnverbindung, da sollte der Shuttle-Bus in Bückeburg besser ausgebaut werden", war einhellige Meinung. Um auswärtige Gäste trotzdem zu erreichen, wurde vorgeschlagen, die Werbung zu verstärken. Für Bückeburg soll deutlicher gemacht werden, dass der Shuttle-Bus kostenlos ist. Stattfinden wird die "Lange Nacht" 2008 am 12. September: am Wochenende von Entdeckertag und Tag des offenen Denkmals. "Ich hoffe, dass es dadurch Synergie-Effekte gibt. Bühnen könnten beispielsweise zweimal genutzt werden", erläuterte Brüggemann. Abschließend fand ein Vorschlag ungeteilte Zustimmung: Zum Auftakt sollen alle Chöre gemeinsam singen.



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