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Sparkasse bilanziert "ein gutes Jahr 2006" / Kooperation mit Kreishandwerkerschaft wird neu aufgelegt

"Aufschwung hat den Mittelstand erreicht"

Landkreis (ugr). Mit durchweg positiven Kennziffern bilanziert der Vorstand der Sparkasse Schaumburg das Geschäftsjahr 2006. Bei einer Pressekonferenz zeigten sich die Vorstände Hans-Heinrich Hahne (Sprecher), Rolf Watermann und Günther Klußmeyer "sehr zufrieden" mit dem Geschäftsverlauf des vergangenen Jahres. Die Bilanzsumme stieg um ein Prozent auf 2,21 Milliarden Euro, als Eigenkapital werden 195,7 Millionen (plus 2,8 Prozent) ausgewiesen. Einlagen und Kreditvolumen stiegen ebenfalls. Einzig die flache Zinsstrukturkurve bereitet den Bankern Sorgen.

veröffentlicht am 10.01.2007 um 00:00 Uhr

Der Aufschwung ist da: Die Sparkassenvorstände Günther Klußmeyer

Es ist schon fast zur Tradition geworden: Wenn der Vorstand der Sparkasse Schaumburg am Jahresbeginn zur Bilanzkonferenz einlädt, dann werden gute Zahlen präsentiert. So auch gestern bei der Rückschau auf das Jahr 2006. "Es war ein gutes Jahr für Deutschland, und das haben wir in Schaumburg natürlich auch gemerkt", sagte Vorstandssprecher Hahne beim Blick auf die wirtschaftlichen Rahmendaten. Mehr als zufrieden zeigte sich Hahne mit der Position der Sparkasse Schaumburg im Vergleich zu den anderen 46 Sparkassen in Niedersachsen. Bei einer Befragung sei mit einer Kundenzufriedenheit von 82 Prozent der beste Wertüberhaupt erreicht worden, "und zwar mit deutlichem Abstand". Zudem honorierten die Kunden das Finanzkonzept, mit dem die Sparkasse eine "ganzheitliche Betreuung" anbiete, wie Hahne ergänzte. Trotz einer flachen Zinsstrukturkurve, also nur geringen Unterschieden zwischen den Zinssätzen für kurz- und langfristige Kredite, liege das Betriebsergebnis deutlich über dem Landesdurchschnitt, sieht Hahne sein Institut wieder in der Spitzengruppe der niedersächsischen Sparkassen. "Zum ersten Mal seit sechs Jahren gab es wieder eine stärkere gewerbliche Kreditnachfrage als von Privatkunden", sieht Rolf Watermann die positive konjunkturelle Entwicklung in Deutschland auch auf Schaumburg durchschlagen. "Der Aufschwung hat den Mittelstand erreicht", so Watermann. Der Vorstand sieht die Sparkasse weiterhin als "den Baufinanzierer in Schaumburg". Auch für dieses Jahr kündigte Watermann eine Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft an. 35 Millionen Euro sollen für Objektfinanzierungen von Hausbesitzern zur Verfügung stehen. Der Schwerpunkt wird auf das Thema Energiesparen gelegt. Durch die Vorzieheffekte Ende 2005 und den Wegfall der Eigenheimzulage habe sich der Immobilienmarkt deutlich abgeschwächt, berichtet Watermann. Ein kontinuierliches Wachstum hingegen habe es im Versicherungsgeschäft gegeben. Günther Klußmeyer unterstrich die Position der Sparkasse als "größtem Vermögensverwalter im Landkreis". Mehr als 2,2 Milliarden Euro beträgt das Geldvermögen in Einlagen und Wertpapierdepots. Besonders betonte Klußmeyer den Erfolg des "Sparkassen-Finanzkonzeptes". "Es geht uns nicht darum, in jedem einzelnen Segment das beste Angebot vorhalten zu können", wehrt sich Klußmeyer gegen einen ruinösen Wettbewerb. "Wir setzen auf eine aktive und ganzheitliche Beratung und Problemlösung in jeder Lebenssituation", so der Vorstand. Durch die Ergebnisse der Kundenbefragung in Sachen Zufriedenheit sieht sich Klußmeyer bestätigt. Für Hahne und seine Vorstandskollegen steht zudem fest: "Wir bleiben in der Fläche aktiv. Mit 45 Geschäftsstellen sind wir überdurchschnittlich präsent. Das gehört zur Philosophie unserer Sparkasse und wird durch Kundenbindung belohnt." Weiterer Bericht Seite 19



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