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VfL Stadthagen gewinnt das Landesliga-Derby beim VfL Bad Nenndorf 30:28

Aufopferungsvoller Einsatz wird belohnt

Handball (hga). In der Bad Nenndorfer Kreissporthalle hat der VfL Stadthagen das Derby in der Landesliga gegen den VfL Bad Nenndorf mit 30:28 (19:18) gewonnen.

veröffentlicht am 26.11.2007 um 00:00 Uhr

Großer Jubel nach dem Schlusspfiff: Stadthagens Trainer Werner E

Jubelnd stürmte Gäste-Coach Werner Eyßer nach der Schlusssirene auf Stefan Franke zu, der mit einer herausragenden Leistung seine Mannschaft zum Erfolg führte. Auf der anderen Seite saß Andreas Rose vom VfL Bad Nenndorf konsterniert auf der Bank, er scheiterte beim 28:29 (59.) mit einem Siebenmeter am Gäste-Keeper Nico Eßrich, sein Mannschaftskamerad Yannick Nolte suchte derweil nach Entschuldigungen. Nolte krönte seine schwache Leistung mit vielen überhasteten und ungenauen Torwürfen 30 Sekunden vor dem Ende mit einem weiteren, überhasteten Wurf aus zehn Metern Torentfernung, im Gegenzug erzielte Jens Lauterbach in letzter Sekunde das 30:28 für die Gäste. "Ein schlechtes Spiel von uns, hektisch, überhaupt nicht durchdacht und mit vielen Zufallstoren", konstatierte Nenndorfs Coach Rainer Hinze enttäuscht. "Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen, sie hat sich kräftemäßig völlig verausgabt", freute sich Eyßer. Beim 10:7 (11.) durch Jörg Schröder hatte der Gastgeber richtig Oberwasser, vertändelte dann im Angriff viele Bälle unnötig, das 13:13 (18.) war die logische Folge. Während Nolte sich zu viele unüberlegte Würfe nahm, hielt Franke seinen VfL mit um so sichereren Versuchen im Spiel. In Hälfte zwei zeigten sich dieGäste deutlich engagierter, das 25:21 (43.) durch Lauterbach war hochverdient. Stephan Oberheide und Tim Steinert vermochten es nicht, Franke aus dem Spiel zu nehmen. Erst in der Schlussphase rafften sich die Gastgeber auf, per Tempogegenstoß erzielte Rose das 28:28 (56.). Franke markierte das 29:28 (58.), ehe Rose mit seinem Siebenmeter scheiterte. "Das hatten wir dann nicht verdient", bemerkte Hinze, sein Pendant Eyßer meinte: "Wir haben einfach cleverer gespielt." Bad Nenndorf: Rose 8, Kleine 6, Nolte 5, Steinert 3, Schröder 3, Bartels 1, Oberheide 1, Möller 1. Stadthagen: Franke 9, Fischer 7, Wilkening 4, Joachim Becker 3, Lauterbach 3, Burghard 2, Pante 1, Koplanski 1.



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