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Zu: „Leipzig: Entsetzen nach Querdenker-Demo“, vom 9. November

Aufklären – nicht verklären!

Auch für mich steht außer Frage, dass Covid-19 ein Virus ist, das krank macht und in bestimmten Fällen zum Tod führt. So wie jedes Virus in der Menschheitsgeschichte krank gemacht hat und in bestimmten Fällen zum Tod führte. Was uns aber in der aktuellen Situation fehlt, ist eine ganzheitliche Aufklärung und Information.

veröffentlicht am 25.11.2020 um 18:33 Uhr

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Meine Wahrnehmung ist, dass seit langer Zeit nicht umfassend rund um Corona berichtet wird. Man informiert die Bevölkerung „einseitig“ und nicht „ganz-seitig“. Es werden Informationen, Statistiken etc. der breiten Öffentlichkeit präsentiert, die zu Verzerrungen führen. Auf dieser Grundlage der einseitigen Betrachtung werden Maßnahmen umgesetzt, die einen zentralen Einschnitt in die Persönlichkeits- und Freiheitsrechte jedes Einzelnen darstellen.

Der jetzt mit einem rasanten Tempo auf den Weg gebrachte Gesetzesentwurf zur Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes lässt Schlimmes erahnen. Man missachtet Berichte von Ärzten, Biologen, Wissenschaftlern, Soziologen, Psychologen, die sich immer mehr zu Wort melden. Öffentliche Berichterstattungen sind häufig einseitig und damit lückenhaft. Siehe „Tagesschau“ am 7. November über die Friedenskundgebung in Leipzig: Lediglich eine kleine Anzahl Menschen mit sichtbarem radikalem Gedankengut, die nichts anderes im Sinn hatten, als Randale zu veranstalten, sorgte dafür, dass der Eindruck entstand, es handelte sich um den Aufmarsch gewaltbereiter Corona-Leugner. Dem widerspreche ich entschieden. In Leipzig ging es um Frieden und Freiheit. Bis auf die kleinen Gruppen von „Klein-Geistern“ gab es nur diese Botschaft.

Wir sollten von allen Seiten Aufklärung dafür schaffen, was es biologisch, virologisch tatsächlich mit dem Virus auf sich hat. Wo waren diese radikalen Einschnitte in die Grundrechte bei der dreifachen Menge an Influenza-Toten 2017/18? Wir brauchen hier keine „Panik- und Wildmacher“ und „Halbwahrheiten-Verbreiter“. Was wir hingegen brauchen, sind offene Ohren, Augen und einen offenen Verstand sowie die Bereitschaft, Untersuchungsergebnisse und Studien einer Vielzahl von Ärzten und Wissenschaftlern zur Situation rund um Covid-19 auch zuzulassen. Das klärt auf – und verklärt beziehungsweise vernebelt eben nicht! Die deutsche Geschichte sollte uns lehren, was es heißt, keine unbequemen Fragen zu stellen. Stellen wir also diese Fragen und seien wir offen für einen respektvollen, differenzierten und kritischen Meinungsaustausch.



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