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Schulschwimmen

Aufgabe der Eltern

Zu: „Eine Initiative fürs Schulschwimmen“, vom 22. Februar
Schule, Verwaltung, Politik – wo bleiben die Eltern? Schwimmen in Rahmen des Sportunterrichts sollte an allen Schulen eine Selbstverständlichkeit sein und ist auch in der Regel in den Unterrichtsplänen vorgesehen. Die personellen Voraussetzungen dafür zu schaffen, ist Sache der Landesregierung.

veröffentlicht am 25.02.2020 um 21:15 Uhr

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In dem Artikel geht es aber um etwas Anderes, nämlich das Erlernen des Schwimmens. Früher kamen fast keine Kinder ohne „Seepferchen“-Abzeichen in die Schule. Es war üblich, dass Eltern oder Großeltern die Ferien nutzten, um den Kindern entweder selbst das Schwimmen beizubringen oder aber einen Kurs beim Bademeister zu buchen. Und in der Regel kamen die Kinder nicht ohne elementare Kenntnisse in die Grundschule. Anfängerunterricht, wie er heute laut Rektor Schieb für mehr als die Hälfte der Schüler nötig wäre, ist eine Aufgabe, die der Schule, wie manches Andere, allmählich und unmerklich zugeschoben worden ist. Bevor nun Schule, Politik und Verwaltung hier Handlungsbedarf einfach akzeptieren, könnte man vielleicht mal innehalten und den Eltern deutlich machen, dass es eigentlich ihre Aufgabe ist, hier tätig zu werden. Denn es besteht die Tendenz, der Schule immer mehr Aufgaben zuzuweisen. Das beginnt mit dem Zubinden der Schuhe im Kindergarten, das in vielen Fällen als Aufgabe des dortigen Personals angesehen wird. Später kommen Ernährung und sexuelle Aufklärung hinzu. Aber mit etwas Fantasie wäre die Liste noch zu erweitern. Fahrradfahren, auch auf dem E-Bike, Tanzstunde und Autofahren... Vieles ist denkbar, sodass die Kinder und Jugendlichen dann schließlich auf eine 50-Stunden-Woche kämen und, wie schon jetzt in Japan zu sehen ist, zu einem großen Teil in eine Depression geraten aus Überforderung und zu wenig Freizeit. Übertrieben? Ja sicher. Vorläufig noch.



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