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Förderverein über Aus für "Rochade" erleichtert / Groth übergibt an Wunderlich

Aufatmen an der Herderschule: Jetzt werden Sponsoren gesucht

Bückeburg (mig). Die Erleichterung war Schulleiterin Christiane Marx deutlich anzumerken. "Bei einer Schulausschuss-Sitzung des Landkreises ist das Votum gekommen, dass die Schulen bis 2010/11 eigenständig bleiben sollen", berichtete sie im Rahmen der Mitgliederversammlung des Fördervereins Herder-Schule.

veröffentlicht am 29.05.2007 um 00:00 Uhr

Generationswechsel: Nach zehn Jahren als erster Vorsitzenderüber

Bis zur Mai-Sitzung hatten die Planer eigentlich eine Schul-Rochade angedacht. Während die Außenstelle des Gymnasiums Adolfinum von der Graf-Wilhelm-Schule an die Herder-Schule wechseln sollte, sollten die Herder-Schüler aus ihrer alten "Penne" in das Gebäude der Graf-Wilhelm-Schule umziehen. Damit allerdings waren viele Eltern und Schüler nicht einverstanden: "Wir haben einen geharnischten, aber sachlichen Brief geschrieben - wir hätten doch eine Tradition verloren", betont Kassenwart Dietmar Bitterkleit. Zu einem Umdenken auf Kreisebene hat dann wohl die Tatsache geführt, dass die Graf-Wilhelm-Schule ganztägig wird und dadurch auch mehr Platz benötigt. Schulleiterin Christiane Marx: "Bisher war Stillstand, weil keiner wusste, was passiert. Jetzt wo sich die Möglichkeit auftut, dass wir dableiben können und die Räume ordentlich gestaltet werden, kann man richtig planen und außerdem Sponsoren suchen." Da die Schule am Spätnachmittag und am Abend leer steht, schlug der langjährige Vorsitzende Siegfried Groth vor, Räume zu vermieten und Lehrern die Möglichkeit zu geben, selbst Abendkurse anzubieten. Gesucht werden Sponsoren vor allem für den Neubau des zukünftigen Computerraums, sowie für die nötigen Anschaffungen wie Notebooks oder einen Beamer. Ein weiteres Thema der Versammlung war die Erhöhung des Mitgliederbeitrages. Bisher war der jährliche Obulus auf 6,15 Euro festgesetzt; einstimmig beschlossen wurde, den Betrag auf 9 Euro anzuheben. Derzeit hat der Förderverein rund 150 zahlende Mitglieder, durch mehr Werbung soll diese Zahl aufgestockt werden. Anschließend wurde gewählt. Auch um einen Generationenwechsel einzuleiten, gab Siegfried Groth sein Amt nach zehnjähriger Tätigkeit an den neuen Vorsitzenden Klaus Wunderlich ab. Anschließend wurde Groth zum stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt. Wiedergewählt wurden Kassenwart Dietmar Bitterkleit und Schriftführer Klaus Maiwald. Christiane Marx wurde gemeinsam mit Friedrich-Wilhelm Becker, der den Verein vor 40 Jahren gegründet hat, zum Kassenprüfer bestimmt.



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