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Diederser über seine Arbeit am Film-Set / Projekte mit Witta Pohl oder Hannes Jaennike

Auf Tuchfühlung mit den Stars und Sternchen

Diedersen/Coppenbrügge (sto). Mit Andreas Schmidt-Schaller hat er 130 Folgen der Krimiserie „Soko Leipzig“ gedreht, mit Witta Pohl einige Folgen der ARD-Serie „Happy Birthday“ und mit Sascha Hehn beispielsweise den Heimatfilm „Herzfieber“ aus der TV-Serie „Wilder Kaiser“. Auf seine zwölfjährige Filmgeschichte blickt Kay Friedrich Strüber aus Diedersen gern zurück. Obwohl er auch einige kleine Rollen gespielt hat, war er kein Schauspieler, sondern gehörte zur Crew hinter den Kulissen. Sein Arbeitsplatz war die Kamerabühne.

veröffentlicht am 29.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2009 um 10:06 Uhr

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Im vergangenen Jahr hat sich Kay Strüber eine Auszeit vom Drehen genommen und Anfang 2009 in Coppenbrügge mit seiner Schwester Nicole Rudolph das Geschäft „Wohnzauber“ eröffnet. Weiterhin aber liebäugelt der Bürger aus Diedersen mit dem Filmen. „Sobald wie möglich soll es wieder losgehen. Ich hoffe, es klappt im kommenden Jahr“, hat sich der 39-Jährige vorgenommen. Seine letzte Produktion war der Auftakt zur Krimikomödie „Der Assistent“ mit Heinz Hoenig.

Die Bekanntschaft mit dem Film war rein zufällig, hat sich sozusagen auf offener Straße ergeben. Strüber war 1996 gerade auf Arbeitssuche und stieß in Hamelns Fußgängerzone auf die Dreharbeiten einer Folge von „Happy Birthday“, der Familienserie mit Witta Pohl. „Da kam mir plötzlich der Gedanke, mich nach einem Job zu erkundigen, als Kabelträger oder ähnlichem“, erinnert sich der gelernte Elektroinstallateur. Der Erstbeste, den er ansprach, war zufällig der Oberbeleuchter. „Prompt engagierte der mich als Lichtpraktikant“, erzählt Strüber. Die Crew sei sehr hilfsbereit gewesen, so dass er sich in seiner Arbeit, gemeinsam mit dem Oberbeleuchter, die Szenen ins rechte Licht zu rücken, schnell zurechtgefunden habe. Auch die Schauspieler seien sehr zuvorkommend gewesen. „Besonders Witta Pohl, mit der es nette Gespräche gab“, erinnert sich Strüber. Nach „Happy Birthday“ wurde der Lichtpraktikant 1999 engagiert als Zusatzbeleuchter in der Arzt-Serie „Hallo Onkel Doc“. In den Folgejahren hatte Strüber dann seinen Arbeitsplatz auf der ersten Kamerabühne, wo er unter anderem als Dollyfahrer, ein Art von Kamerawagen, tätig war.

Auf der Kamerabühne wirkte er mit bei einigen Dreharbeiten für „In aller Freundschaft“, „Sport ist Mord“, „Polizeiruf 110“, „Wilder Kaiser“ und „Sag einfach ja“. Im Jahr 2000 war Strüber erstmalig in einer Folge von Soko Leipzig, und zwar in „Wilde Triebe“, mit von der Partie.

Kay Strüber mit Hannes Jaennike (li) und während einer Produktio
  • Kay Strüber mit Hannes Jaennike (li) und während einer Produktion (re).
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Die beliebte Krimi-Serie mit Andreas Schmidt-Schaller als Kriminalhauptkommissar Hajo Trautzschke begleitete Strüber bis 2007. „Das Soko-Team ist ein einzigartiges, von Freundschaft geprägtes Team.“

Die 91. Folge „Vollgas“ sei seine Lieblingsfolge. „Aus Kostengründen musste auf ein Stuntteam verzichtet werden, und so haben wir selbst unsere Verfolgung mit Fahrzeugen auf einem abgesperrten Rangiergelände umgesetzt und gedreht. „Das war sehr spannend“, schwärmt Strüber. Der härteste Dreh habe in Santo Domingo für die Soko-Serie „Flucht aus Santo Domingo“ stattgefunden. „16 Stunden lang bei brüllender Hitze. Das war hammerhart“, erinnert er sich.

In fünf Soko-Folgen hat Kay Strüber auch als Statist mitgewirkt. In der Folge „Ausbruch“ spielte er beispielsweise einen Vollzugsbeamten. „Das war super, aber die Arbeit auf der Kamerabühne macht mir mehr Spaß“, betont er.



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