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Museumsverein Coppenbrügge lockt mit Ausstellungen und bietet Kulisse für Trauungen

Auf der Suche nach jüngeren Mitgliedern

Coppenbrügge. 5605 Eintrittskarten wurden an den 279 Öffnungstagen im vergangenen Jahr vom Museum in der Burg verkauft. „Enthalten sind fünf Führungen mit 87 Personen“, bilanzierte Klaus Stettner in der Mitgliederversammlung des Museumsvereins Coppenbrügge im Gasthaus „Jägerkrug“. Immer beliebter werden die Trauungen im Museum, die auf Wunsch überwiegend im Burginnenhof stattfinden. So haben sich im vergangenen Jahr 25 Paare vor der historischen Kulisse das Ja-Wort gegeben.

veröffentlicht am 20.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 11:21 Uhr

In seinem Jahresrückblick erinnerte der Vorsitzende an die acht Veranstaltungen des Museumsvereins. Unter anderem nannte Stettner die erfolgreiche Ausstellung „Geschichte der Eisenbahn am Ith“, bei der 1443 Besucher registriert worden waren. Sehr erfolgreich sei außerdem das Adventskonzert mit der Familie Simko gewesen. Im Mai sei darüber hinaus der neu gestaltete Museumsshop eröffnet worden. Zeitgleich habe Bernd Görtz sein dokumentarisches Buch „Die Emigrantensiedlung Salzburg bei Coppenbrügge“ vorgestellt, das vom Museumsverein Coppenbrügge herausgegeben wird. In bewährter Tradition setzt der Verein auch in diesem Jahr sein Programm fort. Zum Auftakt ist bis zum 22. April eine Bilderausstellung mit der „Malgruppe Marienau“ zu sehen. Weitere Veranstaltungen in Kurzform: ein Gitarrenkonzert mit Hein Brüggen findet am 27. April, der „Internationale Museumstag“ am 18. Mai, eine Ausstellung „Hochzeitsbräuche im Wandel der Zeit“ vom 1. Juni bis 31. August statt. Ein „Waschtag wie früher“ wird am 20. Juli angeboten, eine Ausstellung mit Layana Moro vom 14. September bis 26. Oktober, ein Vortrag von Jürgen Rebers „Höhenzug mit drei Buchstaben – Naturschutzgebiet Ith“ am 7. November und ein Konzert am 14. Dezember. Im Rahmen des Coppenbrügger Fleckenfestes am 19. und 20. Juli will der Museumsverein eine Neuauflage der „Beckmann-Chronik“ herausgeben.

Ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit soll in diesem Jahr die Mitgliederwerbung sein. „Wir alle sind nicht mehr die Jüngsten. Es wird deshalb Zeit, dass wir uns um Nachwuchs kümmern“, appellierte Stettner. Der Jahresbeitrag sei mit 16 Euro sehr gering. Derzeit gehören dem Verein rund 100 Mitglieder an.

Wie immer wurde die Versammlung auch diesmal mit einem Vortrag abgerundet. Vereinsmitglied Volker Schlagmann hatte ihn unter die Überschrift „Vor 300 Jahren – der britische König kommt aus Hannover“ gestellt. sto

Volker Schlagmann macht sich bereit für seinen Vortrag, in dem Sophie von der Pfalz eine zentrale Rolle spielt.sto



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