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Judoka aus Nieuwerkerk besuchen ihre Sportfreunde in Bückeburg / Vier Tage Programm

Auf der Matte ist Oranje einen Tick besser

Bückeburg (mko). Das Europafest am vergangenen Wochenende haben Judoka aus Nieuwerkerk für einen viertägigen Besuch in Bückeburg genutzt.

veröffentlicht am 31.05.2006 um 00:00 Uhr

Gäste und Gastgeber am Rand der Judomatte. Foto: mko

Nachdem die Gäste am Himmelfahrtsfeiertag von den "Cheruskern" begrüßt worden waren, verstauten sie Sack und Pack in der Turnhalle an der Grundschule Am Harrl. Nachmittags gab es für die holländischen Gäste die Gelegenheit, bei einer kleinen Stadtführung unter der Leitung von Siegfried Einars die Stadt Bückeburg kennen zu lernen. So erfuhren sie zum Beispiel, dass die Grundschule Am Harrl früher ein Gymnasium war. Von dort aus ging es zur Stadtkirche und zum Hubschraubermuseum, wo erst mal der daußen stehende Hubschrauber bestaunt werden konnte. Am Marktplatz gab es reichlich Informationen über das Rathaus. Auf dem Weg in den Schlosspark bestaunten die Niederländer die Reiter der königlichen Hofreitschule zu Ross in ihrer historischen Kleidung. Natürlich durfte bei der Stadtführung auch eine Stippvisite im Schloss nicht fehlen. Ein letzter Halt wurde bei der Blindow-Schule gemacht, bevor es wieder zurück zur Halle ging. Am zweiten Tag stand der Besuch des Europafestes an. Die Innenstadt war geschmückt von Blumenampeln, zudem gab es auch Verkäufer aus Nieuwerkerk, die ihre Waren anboten. Neben dem Europafest war für die holländischen Judoka jedoch etwas ganz anderes Höhepunkt des Tages: ein zweistündiges Training mit den Cheruskern unter der Leitung von Joachim Böhne - dem Träger dessechsten Dans, des rot-weißen Gürtels, oder auch im Prinzip des sechsten schwarzen Gürtels. Neben intensivem Techniktraining gab es in den "Randoris" genanntenÜbungskämpfen schon mal die Gelegenheit, sich auf den Wettkampf am Samstag vorzubereiten. Abgerundet wurde der aktionsreiche Tag mit einem gemeinsamen Grillen am Abend. Der Wettkampf am dritten Tag bot sowohl kurze und entschiedene Kämpfe als auch mitreißende Kämpfe. Beide Mannschaften boten auf der Matte souveräne Leistungen, letztlich ging der Pokal nach einem 5:3 Sieg an die Gäste aus Holland. Am späten Nachmittag fand noch der Empfang der Stadt Bückeburg in der Wagenremise des Schlosses statt. Die Judoka ließen denrestlichen Abend ruhig ausklingen, schließlich stand den Gästen am Sonntag eine lange Rückreise bevor. Mit einem gemeinsamen Frühstück wurden die Judoka aus Nieuwerkerk am vierten und letzten Tag verabschiedet. Zurückblickend ist hierbei an die Worte des Bückeburger Bürgermeisters zu denken: "Städtepartnerschaften sind ideal, um aufeinander zuzugehen."

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