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Hamelner Treser-Club bietet Vorbereitung auf Oldtimer-Rallyes / Rundkurs mit Zeitvorgabe

Auf den Punkt genau durch die Lichtschranke

Hameln (ll). Bei den Alten geht es öfter mal langsamer – das wissen vor allem die Mitglieder des Hamelner Treser-Clubs. Denn viele ihrer Fahrzeuge zählen zu den Oldtimern und sind schon weit über 30 Jahre alt. Bei einer Oldtimer-Rallye, so Clubvorsitzender Carsten Nitzsche, gehe es deshalb nicht um Höchstgeschwindigkeit, sondern um Geschick und ganz besonders um Genauigkeit.

veröffentlicht am 21.07.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 13:21 Uhr

Zur Vorbereitung auf Oldtimer-Rallyes hat der Treser-Club jetzt außergewöhnliche Trainingsrunden organisiert. Auf dem Gelände des Autohauses Fischer im Langen Feld ging es darum, eine Trainingsrunde möglichst genau nach spezieller Zeitvorgabe zu absolvieren.

Dazu hatten die Organisatoren eine Lichtschranke aufgebaut. „Die Lichtschranke misst auf eine Tausendstel Sekunde genau“, sagte Organisator Achim Prüssner. Für die Fahrer keine leichte Aufgabe, denn die Kunst bestehe darin, die Lichtschranke auf den Punkt genau zu überqueren.

Neben der Orientierung auf unbekannten Strecken entscheidet bei Oldtimer-Rallyes immer häufiger die Einhaltung vorgegebener Durchschnittsgeschwindigkeiten über Sieg oder Niederlage, erklärte Prüssner. Das Tempo sei in aller Regel relativ niedrig und für jedermann – auch im echten Oldtimer – leicht einzuhalten. „Ohne Übung und Erfahrung kann man aber kaum erfolgreich sein“, meinte Achim Prüssner.

Der Organisator des Trainings weiß, wovon er spricht: Immerhin sind in seinem dunkelroten Volvo gleich drei Stoppuhren eingebaut. Eine davon gibt sogar akustische Signale, wenn das Rundenende naht. Eine Computerstimme zählt dann für Prüssner den Countdown. „In der letzten Sekunde wird es meist Zeit, etwas Gas zu geben“, so der Automobil-Fachmann. Anspruchsvolle Rallyes für Oldtimer forderten höchstes Geschick von Fahrer und Beifahrer, auch wenn es nicht unbedingt darum gehe, nach der Prüfung als Erstes am Ziel zu sein.

Die Besten des Lichtschrankentrainings haben ihre Übungsrunden übrigens mit einer Genauigkeit von einer Hunderstel Sekunde abgeschlossen. Das lässt für den nächsten Oldtimer-Wettbewerb hoffen.

Auf Genauigkeit kommt es an: Achim Prüssner baut bei Trainingsfahrten auf seine Stoppuhren.

Fotos: ll



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