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Falsche Absprachen für das Treffen und Umleitung wegen Sperrung

Auf dem Weg zum Schachturnier

Oldenburg. Falsche Absprachen, Fliegerbomben und einen großen Bahnhof. Diesmal gab es schon vor dem Schachwettkampf Probleme zu lösen.

veröffentlicht am 22.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 02:41 Uhr

Am vereinbarten Treffpunkte stellte Mannschaftsführer Lutz van Son fest, dass sein Spitzenspieler Wilfried Bode nicht anwesend war. Es gab eine fehlerhafte Absprache, sodass niemand Wilfried abgeholt hatte. So musste ein Teil der Mannschaft ihn abholen. Dann erfolgte die Radiodurchsage, dass die Autobahn in Osnabrück wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe gesperrt sei. Doch auch das konnte die Rattenfänger nicht aufhalten.

Nach knapp zwei Stunden holte Kai Renner nach einer gut geführten Partie den ersten halben Punkt. Den nächsten halben Punkt verbuchte Adrian David, der die Angriffsbemühungen seines Gegners abwürgen konnte.

Etwas mehr musste Mannschaftsführer Lutz van Son kämpfen. In der Eröffnung machte er einen fehlerhaften Zug und geriet in eine schlechte Stellung. Der Gegner baute seine Stellung weiter aus, bis Lutz die gegnerischen Figuren wieder zurückwerfen konnte. Nach einigen guten Verteidigungszügen willigte der Gegner dem Remis ein.

Das vierte Mannschaftsremis erzielte Dennis Schmidt. Nach starkem Beginn stand der Hamelner schon ein wenig besser und drückte auf den gegnerischen König. Doch der Schlag gelang ihm nicht, so wurde die Punkteteilung angenommen. Nun gelang es Igor Belov, seine Siegesserie fortzusetzen. Mit einem starken Figurenangriff konnte er seinen Kontrahenten in die Enge treiben und den König matt setzen. Kombinationssicher gelang es Wilfried Bodeihm, seine Stellung zu verbessern, bis der Gegner eine Springergabel übersah und Material verlor. Kurz darauf gab der Oldenburger auf. Eine sehr schwierige Partie musste Lutz Göing spielen. Lange Zeit musste sich Lutz nur auf die Defensive konzentrieren und Angriffe abwehren. Mit einer tollen Variante gelang es dem Hamelner und konterte seinen Gegner aus. Nach über viereinhalb Stunden hatte Lutz eine bessere Stellung erreich, bei der sein Gegner in das Remis einwilligen musste. So war der Mannschaftssieg unter Dach und Fach. Zum Schluss spielte noch Friedmar Schirm eine anstrengende Abwehrpartie. Mit viel Herzblut verteidigte der Hamelner und musste doch nach über 5 Stunden die Waffen strecken. Mit diesem tollen 4,5 : 3,5-Sieg hat der Hamelner Schachverein drei Mannschaftspunkte aus den ersten beiden Spielen und damit den besten Saisonstart seit zehn Jahren in die Oberliga.



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