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Auf dem Bildschirm ist man nackt bis auf die Haut

Die USA haben ihre Sicherheitskontrollen an Flughäfen verschärft. Reisende, die mit einem Flugzeug nach Amerika kommen, werden nun noch genauer überprüft. Reisende aus 14 Ländern, zum Beispiel aus dem Iran, werden auch mit einem sogenannten „Nackt-Scanner“ durchleuchtet. Der Grund: Am 25. Dezember hatte ein Mann versucht, einen Anschlag zu verüben: Er hatte Sprengstoff ins Flugzeug geschmuggelt und soll den Anschlag im Auftrag der Terrorgruppe Al Qaida geplant haben. Viele Menschen fragen sich nun, wie es passieren konnte, dass der Mann den Sprengstoff unbemerkt mit an Bord bringen konnte.

veröffentlicht am 08.01.2010 um 09:53 Uhr

So sieht man im Nackt-Scanner aus.  Foto: dpa

Auch in Deutschland überlegen Politiker, wie die Kontrollen an Flughäfen verbessert werden können. Dabei diskutieren sie auch über den sogenannten „Nackt-Scanner“. Dieses Gerät durchleuchtet mit speziellen Strahlen die Kleidung. So können die Sicherheitsbeamten am Flughafen besser sehen, ob jemand Waffen oder Sprengstoff unter den Kleidern hat. Wer sich von dem Scanner durchleuchten lässt, erscheint auf dem Bildschirm der Beamten – und zwar nackt. So können sie sehen, ob man Waffen dabei hat. Allerdings sehen sie auch jedes Detail des Körpers, zum Beispiel kleine Speckröllchen.

Viele Leute sind damit nicht einverstanden. Deshalb gibt es gegen den Nackt-Scanner viele Proteste. Auch einige Politiker sind dagegen. Sie meinen, dass jeder selbst entscheiden müsse, ob er sich nackt zeigen will. Außerdem fordern sie, dass untersucht werden muss, ob die Strahlen auf Dauer krankmachen können. In den USA werden Nackt-Scanner schon eingesetzt. Auch an einigen Flughäfen in Europa werden sie getestet. Ob es die Nackt-Scanner bald auf allen Flughäfen geben wird, ist noch nicht entschieden. tk



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