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Neue Attraktion für die Region: Erlebnispark plant Hochseilrutsche

Auf Augenhöhe mit den Vögeln durch das Steinzeichen Steinbergen

Steinbergen (mld). Einmal durch die Baumwipfel schweben und auf Augenhöhe mit den Vögeln sein - wer hat nicht schon davon geträumt? Diesen Traum sollen sich ab dem nächsten Frühjahr zumindest ein Stück weit die Besucher des "Steinzeichen"-Parks in Steinbergen erfüllen können: Für die kommende Saison ist dort unter anderem die Einrichtung einer in Deutschlandeinmaligen Hochseilrutsche geplant.

veröffentlicht am 11.11.2008 um 00:00 Uhr

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"Damit schließen wir die Lücke in unserem Angebot für Jugendliche", erklärt Steinzeichen-Geschäftsführer Josef Wärmer auf Nachfrage. Der "Flying Fox" ist eine Hochseilrutsche, für die mehrere Plattformen, Stationen genannt, an Bäumen in mehreren Metern Höhe angebracht werden. Die Stationen werden mit Stahlseilen verbunden. Steinzeichen-Besucher können, gesichert durch Haken, Helm und Hüftgurt, an diesen Seilen den Bergkamm hinab von Station zu Station gleiten. In Steinbergen plant Wärmer, 15 dieser Stationen in acht bis zwölf Metern Höhe zu errichten. Die Bahn soll eine Länge von 750 Metern haben. "Ein bisschen Mut braucht man schon", schmunzelt Wärmer. Aber die Sicherheit stehe an erster Stelle: Ein Experte wird die infrage kommenden Bäume für die Stationen aussuchen,mindestens zwei Mitarbeiter werden ständig vor Ort sein. Heute findet laut Wärmer die letzte Planungssitzung statt, auf der er sich mit Vertretern der Stadt, des Landkreises und den Bauherren der Anlage aus Bielefeld über das 75 000-Euro-Projekt berät. Thomas Zerner, Bückeburger Ingenieur für Orts- und Landschaftsentwicklung, wird darüber berichten, ob durch den Bau Natur oder Tiere, insbesondere Vögel, gestört werden könnten. Ist dies nicht der Fall, schätzt Wärmer, kann der Antrag in der nächsten Woche an die Stadt gestellt werden. Einweihen möchte Wärmer die Attraktion "am 4. oder 5. April", also am ersten Wochenende nach Wiedereröffnung des Erlebnisparks am 1. April. Doch der Flying Fox soll nicht die einzig neue "Steinzeichen"-Attraktion bleiben: Während der Winterpause will Wärmer vor allem die kindergerechten Attraktionen ausbauen. So soll das "Indianerland" eine Stufenpyramide als Kletterberg und ein Tunnelsystem mit Malereien, Postern und einem Lehrfilm rund um das Erdreich bekommen. Gleich daneben ist ein "Pfad der Sinne" geplant, deralle fünf Sinne reizen soll. Einzelne Bestandteile des Pfades stehen noch nicht fest, doch Wärmer plant bereits, einen "Barfuß-Pfad" mit über 30 Elementen dafür anzulegen. Die Kreativwerkstatt, in der Kinder Gold waschen oder Fossilien aus Stein klopfen können, soll in ein größeres Gebäudeumziehen. Bis dahin wartet noch viel Arbeit auf das Team des Erlebnisparks: In der Winterpause müssen zahlreiche, meist kleinere Reparaturen an den Attraktionen vorgenommen werden - wie zum Beispiel an dem großen Dino-Puzzle, das in vier Jahren "kaputt gespielt" wurde. "Aber dazu sind die Dinge ja da", lacht Wärmer.



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