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Schäfer: Stadtrat könnte Anfang März beschließen / Gespräche über Schaumburger-Hof-Gelände: "Mögliche Option"

Auf 400-Euro-Basis: Stadt will einen Manager einstellen

Obernkirchen (rnk). Das geplante Einkaufszentrum Rösertor und der Bornemann-Platz standen bei der Jahreshauptversammlung des Vereins für Wirtschaftsförderung im Mittelpunkt. Bürgermeister Oliver Schäfer nahm sich einiges an Zeit, um die Gewerbetreibenden über den neuesten Stand zu informieren. Die vielleicht wichtigste Nachricht: Die Stadt will einen Stadtmarketingmanager einstellen - auf der Basis von 400 Euro. Wie Schäfer erklärte, gibt es zurzeit erste Gespräche.

veröffentlicht am 21.02.2008 um 00:00 Uhr

Diesem Gebäude weint niemand eine Träne nach: Im letzten Jahr wu

Von einem Stadtmanager würden die Gewerbetreibenden sicherlich profitieren, betonte Schäfer, der einen entsprechenden Beschluss bei der nächsten Sitzung des Stadtrates Anfang März in Aussicht stellte. Die Zeit dränge, es müsse etwas getan werden, allerdings könne die Stadt sich nur in einer Geschwindigkeit bewegen:"Schritt für Schritt". Stichwort Innenstadt: Die "Zukunftswerkstatt", die an zwei Sonnabenden neue Pläne für eine Belebung der Stadt vorgeschlagen hatte (wir berichteten), sah Schäfer zwar als positive Belebung, man werde die Vorschläge auch intern diskutieren, die Bereitschaft, etwas umzusetzen, sei ebenfalls vorhanden, aber großen Hoffnungen, dass sich quasi von heute auf morgen alles zum Guten wende, gab sich Schäfer nicht hin. Auffällig war, was der Bürgermeister nicht mit einem Wort erwähnte und was auch von den anwesenden Gewerbetreibenden nicht thematisiert wurde: Die von der Zukunftswerkstatt geforderte Öffnung der Friedrich-Ebert-Straße übergingen Schäfer und Wirtschaftsförderer. Zuversichtlich gab sich der Bürgermeister beim Rösertor: Gutachten über den Lärm, die Ab- und Anfahrtszeiten und über die Einhaltung der Nachtruhe lägen vor, Einwände seien im Gespräch geklärt worden. Die fußläufige Verbindung von der Neumarktstraße zum Bornemann-Platz werde geschaffen, so Schäfer weiter, der vorhandene Weg werde dabei überwiegend genutzt: "Den lassen wir so weiter laufen." Kurz sprach Schäfer einen möglichen Durchbruch im Bornemann-Gebäude an, um auf direktem Wege von einem Ort zum anderen zu kommen. Damit würde man den Weg vom Bornemann-Platz bis zum Rösertor verkürzen, die Fußgänger müssten dann nicht an dem langen - und unattraktiven - Bornemann-Gebäude vorbeigehen. Allerdings könnte es dabei ein Problem geben: Der Spielplatz auf dem Bornemann-Platz wäre betroffen - und der wurde einst mit Fördermitteln angelegt. Recht zuversichtlich zeigte sich Schäfer auch bei der Frage, wie der Bornemann-Platz nach dem Umzug von Aldi an das Rösertor genutzt werden könne. Es habe Gespräche mit dem Investor gegeben, die sehr positiv ausgefallen seien. Dabei sei auch über das Gelände des ehemaligen "Schaumburger Hofes" gesprochen worden. Schäfer ließ durchblicken, dass der Investor dort eine Erweiterung oder Vergrößerung überlege, aber: "Er lässt sich nicht in die Karten gucken." Erst, wenn alles spruchreif sei, werde es Neuigkeiten geben. Stimmt, bestätigt Heinz Plewnia als Investor am Bornemann-Platz gegenüber unserer Zeitung, das Gelände des "Schaumburger Hofes" habe man durchaus im Auge, schließlich würde hier ein weiteres Geschäft eine "sinnvolle" Ergänzung darstellen. "Mit Blick auf die Gesamtentwicklung ist das eine mögliche Option", erklärt Plewnia. Die Überlegung sei durch die Firma Kik angestoßen worden, die wegen einer möglichen Vergrößerung nachgefragt habe. Plewnia sieht es so: "Es ist ein Option, aber nicht eine aktuelle."



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