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"Stopp-Schild" bei gefährlichen Inhalten

Auetals Schüler können sicher im Internet surfen

Rehren (la). Die Grundschule Auetal ist computertechnisch auf dem neuesten Stand: 25 Computer in den speziellen Räumen und zwei weitere in jeder Klasse, auf die auch während des normalen Unterrichts zurückgegriffen werden kann, sind miteinander vernetzt. Und das Beste: Ein spezielles System gewährleistet, dass die Kinder auf keine jugendgefährdenden Seiten zugreifen können.

veröffentlicht am 21.12.2007 um 00:00 Uhr

Da die gesamte Computeranlage gewartet werden muss, hat die Schule dafür Anfang dieses Jahres einen Servicevertrag mit Michael Weil von der Firma netarge communication GmbH aus Rinteln abgeschlossen. Allerdings umfasst dieser Vertrag nur etwa 1,5 Arbeitstage pro Jahr und da die Anlage zunächst richtig gestartet werden musste, reichte diese Zeit nicht aus. Vier bis sechs Wochen haben Weil und einer seiner Mitarbeiter an dem System gearbeitet. Kostenmäßig war das für die Grundschule kein Problem, denn Weil wohnt in Rolfshagen und zwei seiner Kinder besuchen derzeit die Schule in Rehren. Daher hat sich der Vater ehrenamtlich engagiert und darauf verzichtet, das Schulbudget mit seinen Kosten zu belasten. "Das ist schließlich für einen guten Zweck gewesen", sagt der Computerexperte Weil. Neben einer Firewall, die Viren und Trojaner erkennt und isoliert und somit das System "sauber" hält, hat Michael Weil der Schule ein Proxy-Server-System geschenkt. Dieses System filtert Web-Inhalte und gewährleistet, dass Kinder keine jugendgefährdenden Seiten öffnen können. "Das ist eine große Erleichterung, denn bei über 20 Kindern, die gleichzeitig am Computer arbeiten, kann man als Lehrer seine Augen nicht überall haben", freut sich Schulleiter Carl Gundlach. Sollte eins der Schulkinder beim Surfen im Internet auf eine jugendgefährdende Seite geraten, erscheint auf dem Bildschirm ein großes "Stopp-Schild". Die Seite lässt sich dann nicht öffnen, das Programm wird abgebrochen. Etwa 1500 Euro hätte die Schule für diese Internet-Sicherheit eigentlich zahlen müssen. "Wir sind sehr froh, dass wir mit Herrn Weil einen Computerexperten in den Reihen der Eltern haben, der sich ehrenamtlich so stark engagiert", so Gundlach.



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