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Ortsrat Meinsen-Warber berät über verschiedene Bau- und Straßensanierungsarbeiten

Aue-Insel kann zwei Jahre nicht betreten werden

Meinsen-Warber (rc). Die Gestaltung der Aue-Insel, die Wiederherstellung des Aue-Altarms in der Bückeburger Niederung und der Zustand öffentlicher Straßen sowie deren Ausbau waren die beherrschenden Themen in der Sitzung des Ortsrates Meinsen-Warber. Vor fast 20 Zuhörern wurden alle Beschlüsse einstimmig gefasst.

veröffentlicht am 11.01.2007 um 00:00 Uhr

Die zwecks besseren Hochwasserschutzes umgestaltete Aue-Insel ka

Wie Baufachbereichsleiter Karlheinz Soppe erläuterte, sind die Baggerarbeiten zur Erweiterung der Aue und zur Bildung eines Regenrückhaltebeckens mit einem Volumen von 5000 Kubikmetern so gut wie abgeschlossen. Lediglich ein Damm müsse noch erhöht werden. Allerdings sei wegen des nassen Wetters derzeit ein Befahren der Fläche nicht möglich. Die gesamte Fläche solle als naturnaher Bereich mit Bäumen und Buschreihen bepflanzt werden, so Soppe. Ein Tor solle das Betreten verhindern. In den kommenden zwei Jahren müsse sich der Boden noch setzen, sonst versinke man im Matsch. Im Ortsrat gab es Widerspruch gegen das Ansinnen, die Fläche zu schließen. "Für Spaziergänger gut geeignet", befand die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Gudrun Vauth. Auf Vorschlag von Ortsbürgermeister Rudi Beier wurde das Thema zunächst vertagt. "Wir sollten die zwei Jahre Ruhephase abwarten und dann erneut beraten, was wir machen." Nach Darstellung des Baufachbereichsleiters sind die Arbeiten am Aue-Altarm in der Niederung zu vier Fünfteln abgeschlossen. Wegen des Wetters ruhen derzeit die Arbeiten, die voraussichtlich im Frühjahr fortgesetzt werden sollen. Überläufe, Anschlüsse und Überfahrten fehlen ebenso noch wie Einsaat und Bepflanzung. Der stellvertretende Ortsbürgermeister Dieter Wilharm-Lohmann wies darauf hin,dass beim Abtransport des Bodens einige Wirtschaftswege in Mitleidenschaft gezogen worden seien. Sie müssten nach Ende des Baus in ihren alten Zustand zurückversetzt werden. Wenig Hoffnung gibt es, dass die Meinser Straße (K 14) vom Ortseingang Warber bis zur Kreuzung mit der L 450 in den kommenden Jahren saniert und mit einem kombinierten Rad- und Gehweg versehen werden kann. Zwar gibt es entsprechende Schreiben des Landkreises, in der dem Ausbau eine hohe Priorität bescheinigt wird. Aber es fehlen die Mittel, wie ein Anruf des Ortsbürgermeisters beim Landkreis ergab: 2007 könne lediglich eine Maßnahme im gesamten Landkreis bezahlt werden. Wann Warber an der Reihe sei, sei offen. Beier und Wilharm-Lohmann erinnerten daran, dass aufgrund des wachsenden Schwerlastverkehrs nach der Wiederbelebung des Hafens Berenbusch hinsichtlich der Schulwegsicherheit Handlungsbedarf bestehe. Nun soll der Landkreis mit einem Brief zum Handeln aufgefordert werden. Die schadhaften Straßen Asternwinkel und Am Weidenhof werden noch in diesem Jahr repariert. Entsprechende Aufträge sind bereits vergeben. Düster sieht es hingegen mit dem Achumer Weg und der Straße Am Siel aus. "Wir haben gerade einmal 100 000 Euro in den Haushaltsansätzen", kommentierte der Baufachbereichsleiter die Forderung des Ortsrates, den Achumer Weg auf 400 Metern Länge zu sanieren. An der Straße "Am Siel" seien es zum Teil hausgemachte Probleme der Anwohner, die zu Riesenpfützen vor den Häusern führten. Noch in diesem Jahr werden an der Straße Zu den Brücken und an der Warberschen Straße zwei Bushaltestellen eingerichtet. Damit ist in Meinsen und Warber alles auf dem Laufenden.



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