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Übergang von Schule zu Studium vor Ort erfahrbar / Lehrer und Dozenten kommen ins Gespräch und können Erfahrungen austauschen

Auch Vikilu und HLA kooperieren mit der Hochschule Weserbergland

Hameln. Anfang dieser Woche unterzeichneten die Schulleiter Bernd Strahler (Handelslehranstalt Hameln) und Rainer Starke (Viktoria-Luise-Gymnasium Hameln) gemeinsam mit HSW-Präsident Prof. Dr. Volkmar Langer Kooperationsverträge zwischen den Hamelner Bildungseinrichtungen.

veröffentlicht am 16.06.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:41 Uhr

Hameln. Anfang dieser Woche unterzeichneten die Schulleiter Bernd Strahler (Handelslehranstalt Hameln) und Rainer Starke (Viktoria-Luise-Gymnasium Hameln) gemeinsam mit HSW-Präsident Prof. Dr. Volkmar Langer Kooperationsverträge zwischen den Hamelner Bildungseinrichtungen. Das vorrangige Ziel beider Verträge liegt darin, mehr junge Menschen auf ein Hochschulstudium vorzubereiten, den Berufswahlprozess der Schülerinnen und Schüler aktiv zu unterstützen und sie für die Herausforderungen in der Wirtschaft zu begeistern. Der Übergang zwischen Schule und Hochschule soll durch gemeinsame Aktivitäten für die jungen Leute verbessert werden.

„Der Kooperationsvertrag hat für uns vorrangig das Ziel, durch Veranstaltungen an der Hochschule Weserbergland und am Viktoria-Luise-Gymnasium die Schülerinnen und Schüler frühzeitig mit dem Gedanken an ein Hochschulstudium vertraut zu machen, Schwellenängste abzubauen und sie über die Studien- und Arbeitsmarktmöglichkeiten zu informieren. Wir möchten sie darüber hinaus mit den wissenschaftlichen und technischen Einrichtungen der HSW-Fachbereiche durch eigenes Erleben bekannt machen, sie an wissenschaftliche Arbeitsweisen heranführen und ihnen einen Einblick in die Inhalte der jeweiligen Studiengänge ermöglichen“, erläutert Rainer Starke die Motivation des Viktoria-Luise-Gymnasiums. „Dies soll sie bei der Studienentscheidung und -fachwahl unterstützen und den Informationsaustausch zwischen Lehrkräften des Gymnasiums und Hochschullehrern vertiefen. Daneben soll aber auch ein reger Austausch zwischen Schülern und Studierenden bei verschiedensten Veranstaltungen geschehen“, so Starke weiter.

Zwischen der benachbarten Handelslehranstalt Hameln und der HSW-Vorgängerinstitution Berufsakademie bestand bereits seit vielen Jahren ein Kooperationsvertrag. Die bisherige Zusammenarbeit soll nun auf Grundlage eines neuen und detaillierteren Vertrages intensiviert werden. „Mir liegt am Herzen, die ohnehin schon guten Beziehungen zur HSW zu vertiefen und zu erweitern – eben auf eine neue Stufe zu stellen“, betont Schulleiter Bernd Strahler.

Freuen sich auf gute Zusammenarbeit (v.l.): Wolfgang Nowotny (Koordinator HLA), Bernd Strahler (Schulleiter HLA), Prof. Dr. Volkmar Langer (Präsident HSW) und Prof. Dr. Michael Städler (Dekan Fachbereich Informatik HSW).

Die HSW arbeitet bereits erfolgreich mit dem gymnasialen Zweig der Eugen-Reintjes-Schule zusammen. Diese Kooperation kommt insbesondere für den neuen HSW-Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen zum Tragen. „Über eine künftig noch engere Zusammenarbeit mit den Schulen freue ich mich sehr“, sagt Prof. Dr. Volkmar Langer. „Dies bringt nicht nur Vorteile für beide Einrichtungen, sondern ganz besonders für diejenigen, die im Fokus der Verträge stehen: die Schülerinnen und Schüler der Region“, so Langer.

Die Hochschule Weserbergland (HSW) ist eine private Fachhochschule mit staatlicher Anerkennung und Gemeinnützigkeit. Sie bietet in Hameln akkreditierte duale Bachelorstudiengänge in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen sowie einen berufsbegleitenden MBA-Studiengang an. Darüber hinaus hat die HSW Weiterbildungsprogramme für Führungskräfte und Ingenieure im Programm. Neben einem Institut für Personalentwicklung und Lebenslanges Lernen gibt es ein Institut für Wissensmanagement. Weitere Forschungsschwerpunkte der HSW sind E-Learning und technischer Datenschutz.



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