weather-image
19°
×

Besondere Urkunde für Günter Engelking für 60 Jahre Schiedsrichtertätigkeit

Auch unter der Woche im Einsatz

Hameln-Pyrmont. Vor harte Herausforderungen sahen sich die Fußballschiedsrichter des Kreises in den letzten Monaten gestellt. Aufgrund des langen Winters und der vielen Wetterkapriolen waren viele nicht nur am Wochenende im Einsatz, sondern auch unter der Woche andauernd im Einsatz. „Einige waren dabei fast jeden Tag auf dem Platz, um Spiele zu leiten“, so Michael Rieke, seit sechs Jahren Chef der Hameln-Pyrmonter Unparteiischen und durch einstimmige Wiederwahl auch in den nächsten drei Jahren an der Spitze der heimischen Referees. Bei der Hauptversammlung in der Gaststätte „Kolonie am See“ in Hameln, an der auch Bezirksschiedsrichterlehrwart Tino Henkel sowie Kreisfußballboss Andreas Wittrock teilnahmen und in Grußworten ihre Wertschätzung der Schieris zum Ausdruck brachten, standen neben den obligatorischen Berichten des Führungsgremiums diesmal zahlreiche Ehrungen im Mittelpunkt. So erhielten Ömer Akin (SG Hameln 74) und Dennis Möller (Börry) für zehnjähriges Pfeifen die Silbernadel des NFV-Kreises. Fünf Jahre länger sind Helmut Kirstein (Spvgg. Bad Pyrmont) und Johann Pfeifer (HSC BW Tündern) im Einsatz, bekamen dafür die bronzene Verdienstnadel des NFV. Auf zwei Jahrzehnte Spielleitung bringen es Manfred Picke (TSG Emmerthal) und Berhard Pohl, die dafür die Silbernadel mit der Zahl 20 in Empfang nehmen durften. Ein Vierteljahrhundert aktiv sind Torsten Schreiber (WTW Wallensen) und Roland Mizera (MTV Coppenbrügge), die mit der silbernen NFV-Verdienstnadel überrascht wurden. Andreas Kriks (TSV Bisperode) und Harald Philipp (SV Lachem-Haverbeck) sind seit drei Jahrzehnten im Einsatz und wurden dafür mit der Goldnadel des NFV-Kreises belohnt. Und die goldene NFV-Verdienstnadel ging an Heinz Bergmann (Germania Beber-Rohrsen), Rolf Pennartz (SW Löwensen), Hermann Schürmann (Eintracht Afferde) und Bernd Sonnemann (FC Flegessen), die vor 40 Jahren die Lizenz zum Pfeifen erworben hatten. Eine Ehrung mit Seltenheitswert erlebte Günter Engelking (TuS Hess. Oldendorf). Der frühere stellvertretende Kreisvorsitzende und langjährige KSB-Vorsitzende, der Ende der 50er Jahre Spiele in der Regionalliga Nord, der damals höchsten Klasse, geleitet hatte, bekam von Andreas Wittrock für 60 Jahre Schiedsrichtertätigkeit eine besondere Urkunde.

veröffentlicht am 06.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:21 Uhr

Derzeit gibt es 191 registrierte Fupballschiedsrichter im Kreis, von denen 157 aktiv pfeifen. Am höchsten sind Johann Pfeifer (Tündern) und Sven Binder (Halvestorf) im Einsatz, die beide in der Regionalliga beziehungsweise sogar Spiele der A-Junioren-Bundesliga leiten. Und Daniel Harting (Afferde) ist mit seinem Gespann in der Oberliga Niedersachsen im Einsatz. Erfreulich, dass mit Timo Brockmann (Börry), Felix Bollwitte (Reher) und Hendrik Kostka (SG 74) drei Nachwuchsschiedsrichter den Aufstieg in den Bezirk schafften. Zum Jungschiedsrichter des Jahres wurde Tobias Beinhold (Aerzen) gekürt. Und über die Auszeichnung „Schiedsrichter des Jahres“ konnte sich Ingo Schürmann (TB Hilligsfeld) freuen. Der Tag des Schiedsrichters mit den Leistungsprüfungen findet am 14. Juni im Weserberglandstadion statt. Und als Nachholtermin ist der 12. Juli angesetzt.rhs

2 Bilder
Jungschiedsrichter des Jahres: Tobias Beinhold (MTSV Aerzen) erhält die Auszeichnung von Michael Rieke. rhs


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt