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Hunde reagieren besonders empfindlich / Kritisch ist ein Aufenthalt im Auto

Auch Tiere leiden unter Hitze – Wie Sie im Notfall reagieren

Der Sommer steht vor der Tür, nur noch wenige Tage und die schönste Jahreszeit bricht an. Aber nicht für alle Tiere ist diese Jahresphase ausschließlich angenehm. Die große Hitze ist besonders für Hunde ein erheblicher Stress, da Hunde extrem hitzeempfindlich sind. Hunde haben nur wenige Schweißdrüsen, können allein durch Hecheln, das heißt durch Erzeugung von Verdunstungskälte, ihre Wärme abgeben. Schafft der Hund die Wärmeabfuhr nicht durch Hecheln allein, muss er sich zusätzlich durch Liegen auf kalten Flächen, Anfeuchten des Felles durch Belecken oder auch mit einem Wasserbad Kühlung verschaffen. Besonders kritisch ist der Aufenthalt im Auto.

veröffentlicht am 22.05.2009 um 05:24 Uhr

Schafft der Hund die Wärmeabfuhr nicht durch Hecheln allein, mus

Lassen Sie Ihren Hund niemals allein im Wagen zurück, nicht einmal für eine Viertelstunde. Geöffnete Fenster und Schiebedächer reichen nicht aus, die Wärmeentwicklung zu bremsen. Steigt dann beim Hund die Körpertemperatur über 39°C, wird das Tier unruhig, hechelt schwerfällig und es besteht Schockgefahr. Besonders gefährdet sind ältere, trächtige oder übergewichtige Tiere.

Sofort helfen dank Erste-Hilfe-Kurs

Aber auch auf andere tierische Notfälle sollte der Mensch im Urlaub vorbereitet sein: Der Boxer tritt in eine Glasscherbe und muss dringend verbunden werden. Das Zwergkaninchen benagt eine giftige Zimmerpflanze und muss daraufhin auf der Intensivstation versorgt werden. Die Katze läuft über die heiße Herdplatte und wird mit ihren Brandwunden stationär behandelt. Wer im Ernstfall weiß, was zu tun ist, und wer dabei die Ruhe bewahrt, kann Leben retten. Ein Erste-Hilfe-Kurs für Tiere ist sehr empfehlenswert, damit man im Notfall gut vorbereitet und mit kühlem Kopf das Richtige tut.

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