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Lebendige Partnerschaft: Lebenshilfe hat Besuch aus Kendal / Gegenbesuch 2008

"Auch ohne Englisch-Kenntnisse - die Verständigung klappt problemlos"

Kendal/Rinteln (who). "Im nächsten Jahr sehen wir uns wieder", hat es beim Abschied geheißen, als die Besucher wieder in Richtung Kendal gestartet sind. Die Lebenshilfe Rinteln hat in diesem Jahr zum zweiten Mal eine Besuchergruppe aus Rintelns britischer Partnerstadt zu Gast gehabt.

veröffentlicht am 28.09.2007 um 00:00 Uhr

Bis zum nächsten Jahr in Kendal: Wohnheimleiter Michael von Müll

Seit drei Jahren pflegt die Behinderteneinrichtung an der Waldkaterallee ihre Partnerschaft zur W.O.S.P in Kendal. Die vier Buchstaben stehen für "Whinfell Office Skills Project" beziehungsweise für die vier Arbeitsbereiche der Partnerorganisation der Lebenshilfe in Kendal. Bewusst hatte Lebenshilfe-Geschäftsführer Herbert Meier dieses Mal auf die Begrüßung der Gäste im Rintelner Rathaus verzichtet. Denn, so Meier: "Die Beziehung mit den Kendalern läuft sehr gut und wir sehen das als völlig normalen Teil innerhalb der Städtepartnerschaft." Sogar Brieffreundschaften zwischen Bewohnern beiderEinrichtungen seien mittlerweile entstanden und viele E-Mails würden hin und her geschickt, bestätigt Michael von Müller als einer der Wohnheimleiter der Lebenshilfe. "Und auch die Betreuer halten natürlich Kontakt und besuchen sich." Dieses Mal sind es zehn Gäste aus Kendal gewesen, davon drei Betreuerinnen. "Diese Gruppenstärke ist überschaubar und für beide Seiten gut zu bewältigen, haben wir festgestellt und werden wohl in diesem Rahmen weitermachen", erklärt Herbert Meier. Das gelte auch für das Besuchsprogramm, ergänzt Michael von Müller. Nach der Ankunft am Freitagabend hätten die Besucher dabei gleich beim Open-Air-Konzert zum Abschluss des Sommerprogramms der Lebenshilfe mitfeiern können. Bei "Sightseeing" und Einkaufsbummel durch Rinteln und im Werrepark in Bad Oeynhausen sowie einem Besuch von Schloss und Mausoleum in Bückeburg sei die Zeit rasch vergangen. Dazu hätten die Gäste aus Kendal ganz praktisch den normalen Betrieb in der Tagesförderstätte der Lebenshilfe miterlebt. Auf die Frage nach der Verständigung zwischen Rintelnern und Kendalern meint von Müller: "Wir staunen immer noch, wie gut die Kommunikation klappt. Auch wenn unsere Leute nicht englisch sprechen können und die Kendaler nicht deutsch, gehen sie ganz unbefangen aufeinander zu und verständigen sich verbal und haben auch wirklich viel Spaß miteinander."



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