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Stadtkämmerer stellt Haushalt 2009 vor

Auch im nächsten Jahr muss gespart werden

Obernkirchen (mld). Ein Negativergebnis wird der Obernkirchener Haushalt in diesem Jahr voraussichtlich verzeichnen - und auch 2009 wird kein fettes Jahr für die Bergstadt. Dennoch bestehe kein Grund zur Sorge, versicherte Stadtkämmerer Wolfgang Seele bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Organisation und Personal.

veröffentlicht am 20.11.2008 um 00:00 Uhr

"Unsere Ausgaben befinden sich im normalen Bereich", so Seele bei der Vorstellung der diesjährigen Haushaltszahlen. Bis jetzt habe die Stadt 85 Prozent ihres Budgets verbraucht, was ein normaler Wert zu dieser Jahreszeit sei. Außerdem habe es bei keinem finanziellen Posten erhebliche Überschreitungen gegeben. Einnahmen und Ausgaben lägen stabil bei 10 Millionen Euro. "Weiterhin hilft aber nur eine sparsame Haushaltsführung", mahnte der Stadtkämmerer an. Am Jahresende würden noch Abschreibungen, also Werteverlust des Vermögens, vom städtischen Haushaltsbudget abgehen - daher werde die Bilanz für 2008 auch voraussichtlich negativ ausfallen. Eine genaue Prognose jedoch sei schwer zu erstellen. Bauchschmerzen, so Seele, bereite ihm die Erhebung der Gewerbesteuer für das nächste Jahr: "Die handwerklichen Betriebe haben ihre Erwartungen für das Jahr 2009 gesenkt. Wegen der Finanzkrise haben die Firmen ihre worst-case-Szenarien schon durchgerechnet." Dabei stellt die Gewerbesteuer für alle Städte und Kommunen eine unverzichtbare Einnahmequelle dar. Mehrheitlich konnte der Stadtkämmerer aber positiv von den Obernkirchener Finanzen berichten: Bis Ende Oktober musste die Bergstadt statt der erwarteten 3,8 Millionen nur 2,65 Millionen Euro Kassenkredite aufnehmen, vor allem dank höherer Steuereinnahmen. Zudem hat die Stadt mit 301 000 Euro weniger Darlehen aufgenommen als geplant. Auch für die Obernkirchener Einwohner hat die Stadtkämmerei positive Neuigkeiten vor dem Jahresende: Die Gebühren für die Schmutzwasserbeseitigung werden im kommenden Jahr nicht erhöht, sondern bleiben bei 1,73 Euro pro Kubikmeter. Die Gebühr für Niederschlagswasser sinkt von 48 Cent auf 43 Cent je Berechnungseinheit.



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