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Informationsabend dazu bereits am Dienstag / Neue Brandschutz-Verordnungen vorgestellt / Ehrung treuer Mitglieder

Auch Grohnde will eine Kinderfeuerwehr aufbauen

Grohnde (ubo). Die Freiwillige Feuerwehr Grohnde wird den Schritt zur Einrichtung einer Kinderfeuerwehr wagen. Dies kündigte die Jugendwartin und stellvertretende Ortsbrandmeisterin Tanja Gesemann bei der Mitgliederversammlung an. „Am 18. Januar findet ein Informationsabend statt. Ein Betreuerteam für die Kinderfeuerwehr steht schon bereit“, berichtet Gesemann. Hintergrund ist die sinkende Mitgliederzahl der Jugendfeuerwehr (JF) von 20 auf 14 Mädchen und Jungen zum 31. Dezember 2010. „Wir müssen die Kinder im Ort halten“, fügte die Jugendwartin an.

veröffentlicht am 12.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 03:41 Uhr

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Neben der Mitgliederzahl der Jugendfeuerwehr sank auch der Mitgliederbestand der Ortswehr insgesamt. Derzeit kann die Führung unter der Leitung von Ortsbrandmeister Günter Wittchow auf 50 Aktive, den 14 Mitgliedern der JF, 26 Mitglieder der Altersabteilung (Passive), acht Musiker sowie 177 Freunde und Förderer zählen. Insgesamt besteht die Stützpunktwehr aus 275 Mitgliedern, vier weniger als im Vorjahr. In seiner Bilanz des vergangenen Jahres ging Wittchow besonders auf die Brandeinsätze an der Schule und die Flächenbrände in Welsede ein. Zudem rückte die Wehr zu drei Hilfeleistungen, drei blinden Alarmen und elf sonstigen Einsätzen aus. Insgesamt summierten sich die geleisteten Stunden der Wehr auf 2792, hinzu kommen 1030 Stunden des Musikzuges, der auch die Mitgliederversammlung musikalisch begleitete. Dessen Bilanz stellte Musikzugführer Karl-Heinz Weber vor. Der Musikzug Grohnde zählt insgesamt 18 Mitglieder und absolvierte 56 Auftritte und Übungsabende. Den Wanderpokal für die beste Beteiligung erhielt Andrea Wöstefeld, die zusammen mit Mario Wöstefeld an allen Terminen teilgenommen hatte. Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde Heinz Abel im Amt des Kassenwartes einstimmig bestätigt.

In seinem Grußwort ging der stellvertretende Bürgermeister und Feuerwehrausschussvorsitzende Rolf Keller auf die „finanzielle Notgemeinschaft“ der Gemeinde und der Feuerwehr im Besonderen ein. An den stellvertretenden Kreisbrandmeister Frank Müller gerichtet, kündigte Keller, der auch ein Mandat im Kreistag besitzt, an, dass der Landkreis voraussichtlich die Bestimmungen zur Feuerschutzsteuer in der kommenden Woche ändern wird. Frank Müller stellte seinerseits die großen Änderungen für die Feuerwehren heraus. So brauchen Gemeinden künftig keinen Einsatzleitwagen bereithalten. Die Führerscheinbeschränkung von 3,75 Tonnen soll für Feuerwehrmitglieder auf 7,5 Tonnen angehoben werden. Zudem gilt ab diesem Jahr eine Rauchmelderpflicht in Gebäuden.

Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt stellte die Bilanz der Gemeindefeuerwehr vor. Im Hinblick auf die vorgesehene Überholung des Löschgruppenfahrzeuges LF 16 der Feuerwehr Kirchohsen machte der Gemeindebrandmeister deutlich, dass danach eine weitere Lebensdauer von fünf bis sieben Jahren möglich sei. „Danach sollten die Politiker das Geld für ein neues Fahrzeug bereitstellen“, sagte Pflughaupt. Willi Beckmann und Wilhelm Müller erhielten die Ehrung für 60 Jahre in der Feuerwehr, und die Ehrung für 50 Jahre nahm Wilhelm Nolting entgegen. Für 40 Jahre wurde Wolfgang Lity ausgezeichnet, und die Ehrung für 25 Jahre wurde an Wolgang Kirk vergeben. Den Block der Ehrungen und Beförderungen schlossen unter Christine Hüsing (abwesend), Ramona Wittchow, Ralf Karger und Niklas Meyer ab, die zu Oberfeuerwehrfrauen und Oberfeuerwehrmännern befördert wurden. Die Ernennungen zur Feuerwehrfrau und -mann wurde in Abwesenheit an Meike Diesing und Rune Jäger vergeben.

Die Geehrten und Beförderterten der Feuerwehr Grohnde.

Foto: ubo



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