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Bückeberg-Klinik, Rehazentrum und Seniorenheime bieten Patienten und Bewohnern ein spezielles Silvester-Programm

Auch die Kurgäste haben's am heutigen Abend gemütlich

Bad Eilsen (möh). "Das alte Jahr 2007 ist tot, es lebe das neue Jahr 2008". Aber bis es so weit ist, wird noch kräftig gefeiert. Auch in Bad Eilsen geht es heute rund, selbst wenn manche Leute nicht ganz freiwillig Silvester im schönen Kurbad verbringen: Hierbei handelt es sich vor allem um die Patienten und Gäste des Rehazentrums an der Brunnenpromenade und der Bückeberg-Klinik an der Wiesenstraße. Ihnen wie auch den Bewohnern der Seniorenheime Eilsens wird dennoch ein attraktives Programm geboten, welches das Warten auf das neue Jahr verkürzt.

veröffentlicht am 31.12.2007 um 00:00 Uhr

Luca (l.) und Lea aus Heeßen sind mit dem Ablauf des Jahres 2007

"Zum Jahreswechsel sind wir ausgebucht", verkündet Ralf Schönwald, Geschäftsführer der Bückeberg-Klinik an der Wiesenstraße in Bad Eilsen. Neben den Patienten, die eine Anschlussheilbehandlung in der Klinik absolvieren, sind auch viele Privatgäste nach Bad Eilsen gekommen, um harmonische und sinnliche Tage in vertrauter Gemeinsamkeit in der Bückeberg Klinik zu verbringen und so ohne Hektik viel für ihr Wohlbefinden zu tun. Am heutigen Tag erwartet die insgesamt 160 Gäste in der Klinik eine große Silvesterfeier mit einem, so Ralf Schönwald, "Gourmet-Abendessen". Dieses mehr oder weniger gemütliche Beisammensein, da Tanz nicht unbedingt in einer Fachklinik für Orthopädie, Innere Krankheiten und Rheumatologie angemessen wäre, findet ab 20 Uhr im Restaurant der Klinik statt. Das Silvester-Büfett bietet unter anderem rosa gebratenes Roastbeef, luftgetrockneten Schinken mit Melone, Ananas mit Frischkäse-Kokoscreme, Geflügelsalat mit Chicoreeblatt, pikante Minis und, und, und ... Dazu wird am Tisch Rot- und Weißwein serviert. Neben den kulinarischen Leckerbissen gibt der Zauberer "Friederico" eine Probe seines Könnens, und Juliane Kowalke wird am Keyboard spielen und alte Schlager singen. Ganz gemütlich geht es auch im Alten- und Pflegeheim Haus Berlin an der Theodor-Heuss-Straße in Bad Eilsen zu. Die Pflegekräfte haben für Bewohner eine kleine Silvesterfeier vorbereitet, die aus Spielen, kleinen Tänzen und Musik besteht. Außerdem rundet ein Abend-Nacht-Essen das Jahres wechsel-Programm des Alten- und Pflegeheims Haus Berlin ab. "Bevor gefeiert wird, muss erst noch gearbeitet werden", betont Elke Unland, Verwaltungsleiterin des Rehazentrums Bad Eilsen der Deutschen Rentenversicherung (DRV), denn bis 12 Uhr gibt es am heutigen Tag Anwendungen für die 273 Patientinnen und Patienten, die Silvester in Bad Eilsen verbringen. Damit ist die Klinik zu 75 Prozent belegt, womit die Verwaltungsleiterin sich sehr zufrieden zeigt. Gefeiert wird schließlich im Rehazentrum ab 17 Uhr. Hier gibt es im Patientenrestaurant einen kleinen Sektempfang mit anschließendem Silvesterbüfett auf Gourmetbasis. Dann allerdings haben die Patienten des Rehazentrums "freie Auswahl". Sie dürfen den Abend in einer der Gaststätten im schönen Bad Eilsen oder aber im Kurtheater und um Kursaal verbringen. Im Kurtheater gastiert ab 19.30 Uhr das "Golanhöhen-Theater," und um 20 Uhr startet im Kursaal eine Silvesterparty mit Livemusik. Für die notwendige Stimmung sorgen das Herforder Show-Mix-Duo "Harry Rühl" und Sängerin "Sandra". Eigens zu Silvester hat das Rehazentrum eine Ausgangsverlängerung bis 1.30 Uhr "verhängt". Im neuen Jahr stehen für Frühaufsteher ab 8 Uhr Kaffee und Gebäck im Patientenrestaurant zur Verfügung. Um 10 Uhr schließt sich ein Neujahrsbrunch an. Ab 2. Januar laufen die Anwendungen im Rehazentrum wieder wie gewohnt, so Elke Unland. Keine reine Silvesterfeier ist in der Residenz am Harrl geplant, denn, so Geschäftsführerin und Heimleiterin Ingemarie Bock, "das ist ja mitten in der Nacht". Dennoch hebt sich der Jahreswechsel für die Bewohner der Wohlfühl-Residenz von normalen Tagen ab. Zum Jahresausklang sind die Gemeinschaftsräume mit Luftschlangen und Girlanden geschmückt, es gibt Bockwurst mit Kartoffelsalat, Krapfen und saure Heringe. Ingemarie Bock: "Und für den, der möchte, halten wir natürlich auch ein Gläschen Sekt parat."

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