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2500-Euro-Spende für die Typisierungsaktion / Aufklärungsarbeit wird gefördert

Auch der Lions-Club Schaumburg macht mit

Bückeburg (jp). Auch der Lions-Club Schaumburg beteiligt sich an der Aktion "Bückeburg - Eine Stadt lässt sich typisieren". Beim traditionellen Schinkenessen des Clubs im kleinen Rat haussaal stellte der Initiator und ehemalige CDU-Fraktionschef Jürgen Harmening den Anwesenden Ziel und Ablauf der Aktion vor. Geholfen werden soll mit dieser Suche unter anderem einem Jugendbetreuer des VfL Bückeburg, der an Leukämie erkrankt ist und einen Knochenmarkspender braucht (wir berichteten).

veröffentlicht am 28.03.2008 um 00:00 Uhr

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Jürgen Harmening, der selbst im Herbst 2007 den tückischen Blutkrebs erfolgreich besiegen konnte, rief die Aktion gemeinsam mit VfL-Fußball-Chef Martin Brandt, Angela Hagel sowie dem Schulleiter der Dr.-Kurt-Blindow-Schule, Rüdiger Maxin, ins Leben. Er wolle ein Stück von der großen Solidarität zurückgeben, die er selbst während seiner Erkrankung erfahren habe, erklärte Harmening. Dazu gehöre auch, für die Typisierung an sich Aufklärungsarbeit zu leisten: "In ganz Deutschland haben sich erst 1,6 Millionen Menschen typisieren lassen." Dabei könne man allein durch die Abgabe von fünf Milliliter Blut zum Lebensretter werden. Heutzutage sei für eine Knochenmarkspende auch keine Knochenmarkpunktion mehr erforderlich. Vielmehr könnten die für die Therapie erforderlichen Stammstellen aus einer Blutspende gewonnen werden. Die Typisierung wird am Sonnabend, 19. April, von 11 bis 16 Uhr in den Räumlichkeiten des Palais stattfinden. Bis dahin werden sowohl potenzielle Knochenmarkspender als auch Spendengelder sowie freiwillige Helfer gesucht. Die Schirmherrschaft der Aktion haben Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe und seine Frau Nadja-Anna übernommen. Die Einnahmen aus dem Schinkenessen rundete der Lions-Club Schaumburg aus eigener Tasche zu einer Spendensumme von 2 500 Euro auf - damit können sich jetzt weitere 50 Bückeburger typisieren lassen.



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