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Volksaufstand in der DDR

Auch der 17. Juni 1953 wäre als Feiertag denkbar gewesen

Am 9. November 1989 wurde in Berlin unter dem Druck der Massen die Mauer geöffnet. Der Versuch, sie am nächsten Morgen wieder zu schließen, misslang. Gorbatschow sagte: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“, und ließ die sowjetischen Besatzer mit ihren Panzern in den Kasernen.

veröffentlicht am 06.11.2020 um 17:48 Uhr

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Zu: „Ein Tag zum Feiern“, vom 2. Oktober


Die Deutschen waren vereint, ohne weiteres Zutun der Sieger des Zweiten Weltkriegs. Durch den Beitritt der DDR zur BRD entstand etwas Neues: eine größere Bundesrepublik Deutschland – ohne deutsch-deutsche Grenze. Ein Beispiel für die Welt (Korea). Als zugehöriger Feiertag bot sich der Tag der Maueröffnung an.

Auch der 17. Juni 1953 wäre denkbar gewesen, der Tag des ersten Volksaufstandes für ein geeintes Deutschland. Das wäre sogar im Sommer gewesen.

Offiziell hat aber der 3. Oktober 1990 den Zuschlag bekommen. Er sollte aber nicht „Wiedervereinigung“ genannt werden, sondern – wie auf dem Kalenderblatt unmissverständlich: „Tag der Deutschen Einheit“.



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